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		<title>Wechselrezepte — Digital Independence Day</title>
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		<description>An jedem ersten Sonntag im Monat veranstalten wir den Digital Independence Day. Wir holen uns unser freies digitales Leben zur&#252;ck und wechseln zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen.</description>
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			<title>Wechselrezepte — Digital Independence Day</title>
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				<title>Authenticator ohne Microsoft &#38; Google</title>
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				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 16:49:00 +0200</pubDate>
									<category>Grundlegendes</category>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/authenticator/6f25e43825-1790349691/authenticator.jpg" alt="Authenticator ohne Microsoft &#38; Google"></figure><p>Passwörter nutzen wir alle, um unsere Daten zu schützen, beispielsweise beim Onlinebanking oder beim E-Mail-Postfach. Aber Passwörter allein können unsicher sein: Finden andere sie heraus (beispielsweise durch Unachtsamkeit, ein Datenleck oder einen Hackerangriff), sind Deine Daten in Gefahr.
Der zweite Faktor (daher „Zwei-Faktor-Authentifizierung“, kurz „2FA“) hilft dann wie eine weitere Sicherheitsschranke: Eine App erstellt einen Code (eine sechsstellige Zahl), ohne den der Zugang zu Deinen Daten verwehrt bleibt. Nach etwa 30 Sekunden wird ein neuer Zahlencode generiert. Nur die App auf Deinem Gerät kennt diese wechselnden Zugangsschlüssel. Wo es möglich ist, solltest Du also die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) aktivieren, insbesondere bei E-Mail-Konten, Onlinebanking, Deinem Cloud-Speicher oder auch beim DB Navigator der Bahn oder bei Behördendiensten.
Auch die Authenticator-Apps von Microsoft oder Google erledigen das für Dich – allerdings verwahren sie Deine Codes in einem geschlossenen Käfig in der Cloud: Du kannst die Zugänge nicht (bei Google: nur schwer) exportieren und in eine andere App mitnehmen. Microsoft und Google machen es uns also absichtlich schwer, andere Dienste zu nutzen. Außerdem verschlüsselt Google Daten nach unserem Wissen nicht, wenn Codes übertragen werden.
Doch Du kannst Deine privaten Dienste und Konten befreien (Dein Arbeitgeber schreibt möglicherweise die Benutzung einer bestimmten App vor). Nimm Dir ein wenig Zeit für diesen nicht ganz einfachen Wechsel.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong></strong>: </li><li><strong>1 Smartphone</strong>: mit Android oder iOS
</li><li><strong>1 Liste der Dienste</strong>: für die Du Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt
</li><li><strong>Recovery-Codes aller Dienste</strong>: – unbedingt vor dem Wechsel sichern!
</li><li><strong>Notizblock</strong>: für Notizen
</li><li><strong>1 Computer</strong>: macht den Umzug leichter
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Übersicht schaffen</strong><br>Erstelle eine Liste aller Dienste, für die Du Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendest. Dazu gehören wahrscheinlich E-Mail-Konten, soziale Medien, Bankkonten, Cloud-Dienste oder Shopping-Seiten. Für jeden Dienst notierst Du Dir den Namen, die E-Mail-Adresse oder den Benutzernamen und die Recovery-Codes.
</li><li><strong>Recovery-Codes</strong><br>Rufe jeden Dienst auf, für den Du Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzt, und lade Dir die Recovery-Codes herunter oder drucke sie aus. Diese Codes brauchst Du, wenn Du während des Umzugs den Zugriff auf einen Dienst verlieren solltest. Bewahre sie an einem sicheren Ort auf, am besten ausgedruckt und in einem Safe – oder digital in einem Passwort-Manager, auf den Du auch ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung Zugriff hast.
</li><li><strong>QR-Codes aus dem Google-Authenticator exportieren</strong><br>Dieser Schritt ist nötig, wenn Deine Sicherheitsschlüssel bisher bei Google gespeichert sind. Wenn Du den Microsoft-Authenticator nutzt, mache mit Schritt 4 weiter.  

Öffne die Google Authenticator-App.
Tippe oben rechts auf Dein Profilbild / Google-Konto-Symbol. 
Wählen im Menü den Punkt „Konten übertragen“.
Tippe auf Konten exportieren. 
Bestätige Deine Identität (per Fingerabdruck, Gesichtsscan oder PIN). 
Wähle die Konten aus, die Du übertragen möchten (einige Nutzende empfehlen, hier pro Durchgang jeweils höchstens zwei Konten zu wählen). 
Tippe unten rechts auf „Weiter“. 

Die App generiert nun einen QR-Code auf Deinen Bildschirm. Mache davon einen Screenshot. Diesen (eventuell ausgedruckten) Screenshot kannst Du dann mit dem QR-Code-Reader der neuen App (Schritt 6) einlesen.
</li><li><strong>Neue 2FA-App auswählen</strong><br>Es gibt mehrere gute Alternativen zum Microsoft oder Google Authenticator, allen voran Open-Source-Programme:
</li><li><strong>Neue App Starten</strong><br>Beim ersten Start der neuen App richtest Du eine Verschlüsselung ein: Wähle ein starkes Passwort (oder Biometrie mit Fingerabdruck zum schnellen Öffnen). Diese Codes liegen dann verschlüsselt auf Deinem Smartphone – nicht in einer fremden Cloud.
</li><li><strong>2FA-Zugänge einrichten</strong><br>Von Google: Richte die neuen Zugänge ein, indem Du die in Schritt 3 gesicherten QR-Codes scannst. Es gibt Berichte, dass nicht alle offenen Authenticator-Apps die im Google Authenticator generierten Codes lesen können. Gehe dann so vor wie bei Microsoft.
Von Microsoft: Gehe Deine Liste durch und richte Deine neuen Logins ein. Rufe dafür die jeweilige Webseite auf, melde Dich an (noch mit dem Authenticator von Microsoft oder Google) und richte einen neuen 2FA-Zugang ein. Du findest die Möglichkeit in der Regel in den Konto- oder Sicherheitseinstellungen.
Scanne jeweils den QR-Code (oder Einrichtungsschlüssel) des Dienstes, zum Beispiel bei Deinem Account auf Bahn.de bzw. dem DB Navigator. Teste die neuen 2FA sofort: Tippe den angezeigten Zahlen-Code auf der Website ein. Erst, wenn der Dienst ihn bestätigt, hast Du den zweiten Faktor auch aktiviert.
Für Microsoft-Konten: 

Gehe auf mysignins.microsoft.com → „Sicherheitsinfos“ → „Anmeldemethode hinzufügen“ → „Authenticator-App“.
Wähle dort „Ich möchte eine andere Authenticator-App verwenden“. 
Scanne den angezeigten QR-Code. 

Wenn Du bei beruflichen Zweifaktor-Codes auf Nummer Sicher gehen möchtest, behalte gegebenenfalls die Authenticator-App von Microsoft.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Passkeys statt Codes: Immer mehr Dienste unterstützen auch Passkeys – den modernen, phishing-sicheren Nachfolger von Passwort plus 2FA. Wo ein Dienst sie anbietet, kannst Du sie ergänzend einrichten. Und: Aegis zeigt auch den Zeitverbrauch jedes Codes.
</p>]]>
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				<title>App-Stores ohne Google &#38; Apple</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/app-stores</link>
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				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 15:54:00 +0200</pubDate>
									<category>Grundlegendes</category>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/app-stores/8fac1d0bba-1790350217/android.jpg" alt="App-Stores ohne Google &#38; Apple"></figure><p>Der Google Play Store für Apps auf dem Android-handy ist zwar bequem und vorinstalliert, aber Google sammelt umfassende Daten über Deine App-Nutzung, erzwingt viele Updates und kann sogar Apps ohne Vorwarnung entfernen. Mit offenen Alternativen gewinnst Du Kontrolle über Deine Daten und Deine Apps zurück – und kannst auch viele Apps nutzen, die auf Basis offener Software in den Big-Tech-Stores nicht verfügbar sind.
Wer sein Gerät ohnehin „entgoogled“ hat (Wechselrezept „Handy ohne Google), kann ganz einfach auf alternative App-Stores wie F-Droid, Droid-ify oder die App Lounge zugreifen. Alle anderen Android-Nutzenden können das aber auch – zusätzlich zum bestehenden Google-Account und als datenfreundliche Alternative.
Google droht derzeit damit, unsere Freiheit weiter einzuschränken: App-Entwickler befürchten, dass Google den freien Zugriff auf Apps künftig abschalten will, und rufen zum Protest auf. Sie fordern: „Keep Android open!“.
Dabei sind Android-Nutzende gegenüber Apple-Fans sogar noch im Vorteil. Denn für Apple-Nutzende ist die Sache etwas schwieriger: Apple erlaubt es erst seit gut zwei Jahren, Apps aus anderen Quellen als dem Apple AppStore zu installieren, und die Auswahl ist (noch) gering. Wir beschränken uns daher in diesem Rezept auf Android-Handys und garnieren im Topping mit einigen Hinweisen für Apple-Nutzende.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Android-Telefon</strong>: am besten mit einem entgoogelten Betriebssystem (Wechselrezept „Handy ohne Google)
</li><li><strong>1 Portion Neugier</strong>: auf neue Apps, die weniger Daten sammeln
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die Küche vorbereiten</strong><br>Bevor Du loslegst: Erstelle ein Backup Deiner wichtigsten Apps und Daten.
Beginne dann damit, auf Deinem Android-Smartphone die Installation von „Apps aus unbekannten Quellen“ zu erlauben. Gehe dazu in die „Einstellungen“, dann zu „Sicherheit“ oder „Apps“ und suche bzw. aktiviere die Option „Unbekannte Quellen“ oder „Unbekannte Apps installieren“. Nur dann kannst Du Apps installieren, die nicht aus dem Google Play Stores stammen. Auf Telefonen mit neueren Android-Versionen musst Du dies möglicherweise für jede einzelne App separat erlauben. Du soltest diese Berechtigung nach erfolgter Installation zur Sicherheit auch wieder abschalten.
</li><li><strong>F-Droid als Basis installieren</strong><br>Die App F-Droid ist das Herzstück Deines neuen App-Regals; F-Droid ist sozusagen der „Bio-Supermarkt“ unter den App-Stores – hier findest Du nur Open-Source-Software ohne Tracking oder Werbung.
Lade die aktuelle Version der F-Droid-App von der offiziellen Website herunter. Übertrage die heruntergeladene Datei („APK“ – so enden die Dateinamen von Android-Programmen, die Abkürzung steht für „Android Package“) auf Dein Smartphone und installiere sie. Nach der Installation öffnest Du F-Droid UND aktualisierst die Liste der verfügbaren Programme.
</li><li><strong>Aurora Store für Google-Apps ohne Google-Konto hinzufügen</strong><br>Falls Du AUF einige Google- oder Closed-Source-Apps nicht verzichten möchtest, kannst Du über unter F-Droid (siehe oben) den Aurora-Store installieren. Der App-Store ermöglicht Dir den Zugriff auf alle Programme aus dem Google Play Store, aber ohne Google-Konto (und ohne Google-Tracking), wenn Du die App mit einem anonymen Konto nutzt. Du kannst dann Apps herunterladen, als würdest Du den offiziellen Store nutzen – gibst aber Deine Daten nicht preis. 
Über den Aurora-Store kannst Du auch App-Käufe aus dem Google Playstore wiederherstellen, wenn Du Dich vorübergehend mit Deinem Google-Konto an- (und später wieder abmeldest).
</li><li><strong>Die wichtigsten Apps ersetzen</strong><br>Jetzt geht es daran, Deine am häufigsten genutzten Google-Apps durch datenschutzfreundliche Alternativen zu ersetzen. Nimm Dir Zeit, um diese neuen Apps kennenzulernen und ihre Funktionen zu erkunden. Durchstöbere das Angebot und installiere einige Basis-Apps wie zum Beispiel eine E-Mail-App wie K9 oder die Kalender-App KashCal. In unseren Wechselrezepten findest Du weitere Beispiele.
</li><li><strong>Updates organisieren</strong><br>Ein vermeintlicher Vorteil des Google Play Stores ist die automatische Aktualisierung Deiner Apps. In alternativen Appläden musst Du dies manchmal selbst in die Hand nehmen. F-Droid bietet unter dem Einstellungsrädchen oben rechts den Unterpunkt „Aktualisierungen“ an: Dort kannst Du unter „Automatisch installieren“ wählen, ob Du niemals, immer oder nur im W-LAN automatisch App-Updates laden möchtest. 
Ähnliche Funktionen gibt es auch bei Aurora („Updates“) und der „App Lounge“ unter dem alternativen Betriebssystem e/OS („Aktualisierungen“).
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Für iOS-Nutzende empfehlen wir, möglichst viele Open-Source-Apps zu nutzen, die im App Store verfügbar sind (einige empfehlen wir auch in unseren Wechselrezepten). Einige der Apps, die Du in F-Droid findest, gibt es auch für iOS – allerdings manchmal mit Einschränkungen, weil Apple strenge Regeln an App-Entwickler*innen hat.
Seit dem Inkrafttreten des Digital Markets Act (DMA) in der Europäischen Union im März 2024 muss Apple außerdem die Installation von alternativen App Stores auf iOS-Geräten in der EU erlauben. Dies ist zwar ein wichtiger Schritt für mehr Wettbewerb und Nutzerfreiheit, aber die Auswahl an AppStores ist aber leider noch begrenzt.
Mit der neuen Version iOS 27 und IpadOS 27 kannst Du aber immerhin den AltStore installieren: Rufe mit Deinem Handy die Seite im Browser auf und lade die Installationsdatei herunter. Dort lassen sich als „Sources“ (also Quellen für Apps) unter anderem Peertube via Framasoft sowie die Fediverse-App „Holos Social“ von Entwickler Thomas Schneider auswählen. Weil der AltStore noch neu ist, werden erst nach und nach weitere App-Verzeichnisse („Sources“) hinzukommen. Sideloading ist grundsätzlich auch in Verbindung mit einem zusätzlichen Computer möglich. Wir empfehlen diese Variante (https://faq.altstore.io/altstore-classic/how-to-install-altstore-macos) nur Expert*innen!
</p>]]>
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			</item>
					<item>
				<title>Zusammenarbeiten ohne Google &#38; Co.</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/zusammenarbeiten-ohne-google-co</link>
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				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 16:07:35 +0200</pubDate>
									<category>Organisation</category>
									<category>Kommunikation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/zusammenarbeiten-ohne-google-co/a8d348d38d-1788358124/writing2.jpg" alt="Zusammenarbeiten ohne Google &#38; Co."></figure><p>Mit mehreren Personen an einem Dokument arbeiten: Google Docs und Microsoft 365 (über OneDrive oder SharePoint) bieten diese Funktion zwar an. Aber die Inhalte landen auf den Servern der Big-Tech-Konzerne und werden mitunter auch von ihnen ausgewertet. Wenn Dir das nicht schmeckt, dann zeigt Dir dieses Rezpet, wie Du zusammen mit anderen ohne Big Tech an Deinen Tabellen und Texten kochen kannst. 
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Handvoll Offenheit</strong>: für neue Tools
</li><li><strong>2 EL Geduld</strong>: beim Einarbeiten
</li><li><strong>1 Prise Neugier</strong>: beim Ausprobieren
</li><li><strong>1 Tasse Teamgeist</strong>: für die gemeinsame Nutzung
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Kochtopf auswählen</strong><br>Wähle ein kollaboratives Dokumenten-Tool, das zu Deinen Anforderungen passt.
</li><li><strong>Ausprobieren!</strong><br>CryptPad bzw. Etherpad im Browser öffnen (z. B. cryptpad.fr oder etherpad.org).
Nextcloud: Testinstanz aufsetzen (z. B. Nextcloud auf einem eigenen Server oder bei einem Anbieter wie Ionos, siehe Wechselrezept Nextcloud). Oder das relativ neue Libre Workspace testen, geeignet für Einzelpersonen, Familien und kleine Unternehmen.
Teste mit zwei bis drei Kolleg*innen, wie das jeweilige Tool in eurem Workflow funktioniert. Ladet eine Beispieldatei (z. B. ein Word-Dokument) hoch und bearbeitet sie gemeinsam. Testet auch den Im- bzw. Export von Dateien (z. B. .docx, .odt, .txt).
</li><li><strong>Deine Dateien in die neue Heimat übertragen</strong><br>Welche Textdokumente müssen übertragen („migriert“) werden? Wo liegen sie aktuell? (evtl. Google Drive, OneDrive, lokale Dateien). Für die Übertragung kannst Du auch unser Rezept zur Daten-Clouds nutzen.
Arbeite für 1 bis 2 Wochen parallel mit dem alten und neuen Tool. Nutze das neue Tool für neue Projekte, das alte für laufende Arbeiten.
</li></ol>]]>
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			</item>
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				<title>Fotos ohne Google, Apple &#38; Co.</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/fotos-ohne-google-apple</link>
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:03:15 +0200</pubDate>
									<category>Organisation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/fotos-ohne-google-apple/7a15dacab0-1788264227/foto2.jpg" alt="Fotos ohne Google, Apple &#38; Co."></figure><p>Hast Du im Urlaub den Geschmack der Freiheit gekostet? Dann sollten Deine neuesten Urlaubsfotos nicht in einem geschlossenen System gefangen sein! Denn hier bestimmen andere die Regeln, Deine Urlaubsschnappschüsse werden zum KI-Trainingsmaterial und helfen den Big-Tech-Bossen, mehr über Dich, Deine Familie und Deinen Urlaub zu erfahren.
Genauso frei, wie Du Dich im Urlaub fühlst, sind Deine Fotos, wenn Du sie in Open-Source-Alternativen speicherst.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Vertrauen in Open Source</strong>: für echte Kontrolle und Transparenz über Deine privaten Erinnerungen
</li><li><strong>Dein bevorzugter Speicherort</strong>: – ein datenschutzfreundlicher gehosteter Web-Cloud-Dienst oder sogar ein eigener Server (ein Netzwerkspeicher, genannt „NAS“, oder ein „Raspberry Pi“ im Keller).
</li><li><strong>1 Prise Geduld</strong>: für den Erst-Export Deiner Daten mit Google Takeout oder manuell (siehe Wechselrezept Datenclouds)
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die passende Basis wählen</strong><br>Suche Dir den Speicherort für Deine Fotos aus, der am besten zu Dir passt. Hier sind einige Alternativen.
</li><li><strong>Anrichten & Umgewöhnen</strong><br>Befreie Deine Fotos: Fordere Deine Fotobibliothek über Tools wie Google Takeout an (siehe Rezept Datenclouds) oder übertrage sie auf Dein lokales Speichermedium. Es gibt dazu auch eigene Anleitungen von Pixelunion (Fotos von Google befreien) und Ente (Fotos von Google oder von Apple befreien).
App verbinden: Installiere die zur neuen Fotoheimat passende App (siehe oben) auf Deinem Smartphone und/oder Deinem Desktop-Computer und aktiviere das automatische Hintergrund-Backup.
</li><li><strong>Abschmecken</strong><br>Zuerst Ordnerstrukturen aufräumen: Nutze Funktionen wie das „Storage Template“ in Immich, um Deine Fotos im Hintergrund automatisch sauber nach Jahr und Monat zu sortieren. Achtung: Wenn Du die Funktion nutzt, nachdem Du Deine App verbunden hast, landen Fotos nach unserer Erfahrung mit seltsamen Dateinamen in neuen Ordnern. Also besser vorher aufräumen? 
Pixelunion bietet außerdem eine Anleitung, wie Fotos sich auf den eigenen Computer spiegeln lassen.
</li></ol>]]>
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			</item>
					<item>
				<title>E-B&#252;cher ohne Amazon</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/ebooks</link>
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				<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 13:06:10 +0200</pubDate>
									<category>Unterhaltung</category>
								<description>
					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/ebooks/2238718579-1784632010/ereader.jpg" alt="E-B&#252;cher ohne Amazon"></figure><p>Urlaubszeit ist Lesezeit! Gern auch auf dem E-Reader. Doch große Tech-Konzerne haben um dieses digitale Kulturgut goldene Käfige gebaut: Wer seine Ebooks auf dem Amazon Kindle liest, steckt in einem geschlossenen Ökosystem fest, das sich über eigene Formaten nach außen abschottet und uns zur Nutzung der Amazon-Cloud zwingt. Wenn Du mit Deinen Büchern in die neue Lesefreiheit ausbrechen willst, dann ist dieses Rezept das richtige für Dich.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Vertrauen in offene Standards</strong>: Du setzt künftig auf das branchenübliche, freie Format EPUB.
</li><li><strong>1 „offener“ E-Reader Deiner Wahl</strong>: </li><li><strong>1 Bibliotheksausweis</strong>: für den direkten, kostenlosen Zugriff auf tausende E-Books über Onleihe und Libby
</li><li><strong>Deine bestehende E-Book-Sammlung </strong>: … die Bücher, die Du aus dem Amazon-Ökosystem in die Freiheit führen möchtest
</li><li><strong>Das freie Programmpaket Calibre</strong>: … die Open-Source-Schaltzentrale zur Verwaltung Deiner E-Books (verfügbar für Linux, macOS und Windows)
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Wähle Deine neue, offene Hardware-Basis</strong><br>Im Gegensatz zum Kindle, der Dich an Amazon bindet, stehen Dir bei offenen E-Readern zahlreiche gute Hardware-Alternativen zur Verfügung. Alle unterstützen das EPUB-Format und geben Dir Deine Freiheit zurück. Und Du kannst Sie auch jenseits von Big Tech kaufen (siehe Shopping-Wechselrezept).
</li><li><strong>Calibre als Schaltzentrale einrichten</strong><br>Calibre ist das Schweizer Taschenmesser für digitales Lesen. Das Programm wird seit 2006 von Entwickler Kovid Goyal und einer weltweiten Open-Source-Gemeinschaft gepflegt. Es läuft auf Linux (Linux? Ganz einfach, siehe unser Wechselrezept für Linux Mint), macOS und Windows und ist komplett kosten- und werbefrei. Calibre dient als Deine private, lokale Bibliothek auf Deiner eigenen Festplatte – ganz ohne Cloud-Zwang und ohne dass Amazon und Co. Mitlesen. Installation funktioniert in wenigen Minuten – hier kannst Du das Programm herunterladen.
</li><li><strong>Lade Bücher auf Deinen E-Reader</strong><br>Schließe Deinen neuen E-Reader per USB-Kabel an Deinen Computer an. Wähle die Bücher aus, die Du auf dem Reader lesen möchtest. Klicke auf „An Gerät senden“. Calibre überträgt die EPUB-Dateien direkt auf Deinen Reader. Du benötigst dafür kein Internet, kein Herstellerkonto und keine fremde Cloud!
</li><li><strong>Die Onleihe</strong><br>Dein neuer offener Reader bietet Dir Möglichkeiten, die Dir der Kindle vorenthalten hat: Bei Tolino und PocketBook kannst Du Dich direkt mit den Zugangsdaten Deiner örtlichen Stadtbibliothek anmelden. Bei den übrigen Readern kannst Du die Onleihe-App installieren. Du kannst Bücher dann direkt auf dem Gerät ausleihen und sofort lesen – völlig legal, extrem kostengünstig und unabhängig.
</li><li><strong>Unterstützung für den lokalen Buchhandel</strong><br>Kaufe Deine E-Books künftig beim Buchladen um die Ecke oder bei unabhängigen Onlineshops (siehe Wechselrezept Buchhandel). Sie alle liefern standardisierte EPUB-Dateien, die Du ohne Umwege auf jedem offenen Reader lesen kannst.
</li><li><strong>Libby fürs Tablet</strong><br>Nutzt Du ein Tablet? Dann lade Libby aus dem App-Store herunter, wähle Deine Stadtbibliothek aus und logge Dich mit Deinem Bibliotheksausweis ein. Vorteil: Libby bietet ein modernes Lese-Interface in Farbe. Du hast sofort Zugriff auf hunderttausende E-Books, Zeitschriften sowie internationale Ebooks und Hörbücher. Die Medien werden direkt in der App geladen und können offline gelesen werden – perfekt für den Urlaub!
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Befreie und konvertiere deine Bücher</strong>: Importiere Deine vorhandenen E-Books einfach per Drag-and-Drop in Calibre (siehe oben). Wenn Du Bücher im alten Kindle-Format (MOBI oder unverschlüsseltes AZW) besitzt, kannst Du diese mit einem Klick in das zukunftssichere und offene EPUB-Format konvertieren: 
Markiere die gewünschten Bücher in Deiner Calibre-Bibliothek. Klicke in der Menüleiste auf „Bücher konvertieren“. Wähle oben rechts als Ausgabeformat EPUB aus. Bestätige mit „OK“. Calibre wandelt Deine Bücher in Sekunden um und bewahrt dabei alle Formatierungen und Metadaten. 
Weil Amazon den DRM-Schutz (Digitale Rechteverwaltung, siehe Wikipedia) nutzt, kannst Du manche Bücher vielleicht nicht direkt öffnen. Programme wie noDRM können als Erweiterung in Calibre installiert werden und entschlüsseln Bücher, wenn die Seriennummer des Kindle-Geräts eingegeben wird.
</li><li><strong>Format-Chaos vermeiden</strong>: Gewöhne dir an, neue E-Books direkt als DRM-freie EPUBs zu kaufen.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Schaue dir auch das tolle Projekt Gutenberg mit gemeinfreien Ebooks an!
Komfort-Upgrade mit „Tolino Flip“: Wenn Du im Bett oder Sessel noch gemütlicher lesen willst, probiere die kleine Bluetooth-Fernbedienung Tolino Flip aus. Sie lässt Dich mit einem sanften Tastendruck umblättern, ohne dass Du das Display berühren oder den Arm bewegen musst.
</p>]]>
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			</item>
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				<title>Videostreaming ohne Youtube, Prime &#38; Netflix</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/video</link>
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				<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 12:11:05 +0200</pubDate>
									<category>Unterhaltung</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/video/7870d8c80b-1784628726/play.jpg" alt="Videostreaming ohne Youtube, Prime &#38; Netflix"></figure><p>YouTube, Netflix und Amazon Prime dominieren die Wohnzimmer. Doch sie verderben uns den Appetit auf Unterhaltung durch datenhungriges Tracking, personalisierte Werbung und Algorithmen, die Suchtverhalten fördern können. Die Plattformen sperren uns als Nutzer:innen in geschlossene Ökosysteme ein – und ihre Streaming-Abos werden immer teurer.
Dabei bieten die Alternativen hochwertige, werbefreie Inhalte: Öffentlich-rechtliche Mediatheken wie ARD, ZDF oder ARTE bieten ihre beitragsfinanzierten Inhalte kostenlos an. Bibliotheken wie Filmfriend erlauben den Zugang zu Tausenden Filmen und Serien – fair bezahlt und ohne Algorithmen. PeerTube bietet eine dezentrale, community-basierte Alternative zu YouTube. Und wenn es doch YouTube sein muss: Mit NewPipe gibt es eine Open-Source-Alternative, die ohne Tracking und Werbung auskommt. Wenn Du Dich für Big-Tech-freies Streaming ohne Suchtfaktor entscheiden möchtest, bist Du in diesem Rezept richtig.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Portion Neugier</strong>: Probiere die Alternativen und lass Dich davon überraschen, wie schmackhaft das Angebot jenseits von Netflix & Co. ist.
</li><li><strong>1 Abschied</strong>: Wenn Dir die Alternativen genauso gut schmecken wie uns, kündige probehalber Dein Big-Tech-Abonnement: Das geht ohne Probleme zum Ende jedes Monats (und Du kannst es erneuern, wenn Du doch nicht ohne Netflix & Co. auskommst).
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Entscheide Dich für die Alternative(n) Deiner Wahl</strong><br></li><li><strong>Gemeinsam Videos streamen: Peertube</strong><br>Als dezentrale, algorithmusfreie Alternative zu YouTube gibt es PeerTube: ein Netzwerk aus Open-Source-Videoportalen, betrieben von meist Ehrenamtlichen weltweit, das auf dem offenen Protokoll ActivityPub basiert – ähnlich wie Mastodon für Kurznachrichten (siehe Wechselrezept Mastodon). PeerTube ermöglicht es sogar, eigene Mediatheken öffentlich anzubieten („Instanzen“) und sich mit anderen zu verbinden. 
Nutzer:innen aus dem Fediverse (z. B. Mastodon) können PeerTube-Kanälen folgen (also Anbieter*innen abonnieren) und Videos kommentieren. Wichtig ist dieser rechtliche Hinweis: Die sogenannte „Peer-To-Peer-Technologie“ reduziert die Serverlast, macht aber theoretisch jeden Zuschauenden auch zum „Veröffentlichenden“. Bei urheberrechtlich geschützten Inhalten kann das ein Abmahnrisiko bergen – lässt sich aber in den Einstellungen deaktivieren.
Eine der größten Peertube-Mediatheken ist FramaTube (vom Peertube-Entwickler Framasoft betrieben), eine gute Übersicht gibt es unter joinpeertube.org/instances. Auch Save Social hat die Videos der 2mr-Konferenzauch auf einem eigenen Peertube-Server veröffentlicht. PeerTube ist weltweit nutzbar – je nach Instanz. Ob Downloads erlaubt sind, hängt von der jeweiligen Instanz ab.
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>YouTube ohne Tracking und Werbung</strong>: Wenn es nicht anders geht, musst Du nicht komplett auf YouTube verzichten - Du kannst YouTube aber um Deine Daten bringen:
Mit NewPipe kannst du YouTube-Inhalte auf Android ohne Werbung und Tracking nutzen. Die kostenlose Open-Source-App ruft die YouTube-Inhalte ohne Google-Datenzugriff ab Sie bietet Hintergrundwiedergabe, Downloads für die Offline-Nutzung, einen Pop-up-Player und unterstützt sogar RSS-Abos für Kanäle. Zudem funktioniert NewPipe auch mit SoundCloud, PeerTube oder Bandcamp.
NewPipe ist nicht im Google Play Store verfügbar, weil es gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube verstößt. Du kannst die App aber problemlos über alternative App-Anbieter wie F-Droid oder GitHub herunterladen. Die Nutzung ist legal, weil NewPipe nur die öffentliche YouTube-Website ausliest und keine Paywalls umgeht. NewPipe funktioniert überall, wo YouTube verfügbar ist. Du kannst auch YouTube-Videos für die Offline-Nutzung herunterladen.
Falls du YouTube lieber im Browser nutzen möchtest, ist Invidious eine gute Alternative. Dabei handelt es sich um ein dezentrales YouTube-Frontend ohne Tracking und Werbung. Einige Beispiel-Instanzen sind invidious.flokinet.to oder yewtu.be.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Wie erfolgreich Peertube sein kann, zeigt ein tolles Projekt: Seit März 2026 bietet FunFacts montags bis freitags 15-minütige Nachrichtenformate als Video und Audio-Podcast an – immer um 22:30 Uhr auf funfacts.de und dem eigenen Peertube-Server. Mit dabei sind unter anderem Save-Social-Unterstützer Marc-Uwe Kling sowie Sarah Bosetti, Karoline Herfurth, Claus von Wagner und Max Uthoff sowie Wissenschaftler:innen wie die Psychologin Maren Urner.
FunFacts verbindet Humor mit Fakten, um Aufklärung unterhaltsam und einprägsam zu gestalten immer mit dem Ziel: „Humor, Haltung und Hoffnung“ statt „Hetze, Heuchelei und Hass“.



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			</item>
					<item>
				<title>Shopping ohne Amazon</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/einkaufen</link>
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				<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:31:00 +0200</pubDate>
									<category>Shopping</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/einkaufen/17132d1ff5-1782993026/handel.jpg" alt="Shopping ohne Amazon"></figure><p>Wir nehmen unseren Konsum wieder selbst in die Hand! Denn bei den globalen Monopolisten und Fast-Fashion-Plattformen wie Amazon aus den USA oder Temu und Shein aus China geraten wir in geschlossene, algorithmisch gesteuerte Systeme. Diese sind auf Kaufanreize („Dopamin-Shopping“) und oft ausbeuterische und klimaschädliche Lieferketten ausgelegt – und unsere Daten wandern in die USA oder nach China. Wenn Du Appetit hast auf sicheren Online-Handel vor der Haustür, ist dieses Rezept das richtige für Dich.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Entdeckergeist</strong>:  für Vielfalt jenseits des Einheitsbreis.
</li><li><strong>1 Entscheidung</strong>: Könntest Du auch beim Händler an der Ecke kaufen und gleich noch ein nettes Gespräch führen?
</li><li><strong>Noch 1 Entscheidung</strong>: Ließe sich Dein defektes Gerät auch reparieren, beispielsweise in einem der vielen Repair-Cafes (eine Übersicht gibt der Verbund Offener Werkstätten oder die Reparatur-Initiative)?
</li><li><strong>1 Lesezeichen</strong>: für den Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale (Dein digitaler Schutzschild, siehe Topping).
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Produkt suchen</strong><br>Bevor Du automatisch die Amazon-Seite (oder App) öffnest, nutze ein unabhängiges Entdeckungs-Werkzeug: Idealo.de ist als europäisches Preisvergleichsportal ein guter Einstieg (weitere Vergleichsportale sind billiger.de, check24 oder guenstiger.de). 
Vorsicht: Auch hier könnten Algorithmen das Ergebnis beeinflussen - beispielsweise, wie hoch die Vermittlungsprovision ist, die eine Vergleichsplattform vom Händler erhält. Also: Aufmerksam bleiben und vergleichen. 
Suche das, was Du kaufen möchtest. Du wirst überrascht sein, wie viele eigenständige, deutsche und europäische Online-Shops das Produkt anbieten - oft auch günstiger oder zu fairen Konditionen. So umgehst Du die Monoplisten und unterstützt direkt den freien Handel.
</li><li><strong>Shop wählen</strong><br>Verabschiede Dich von den „Alles-aus-einer-Hand“-Riesen und setze auf starke europäische Marktplätze: Viele europäische Händler bieten ein großes Sortiment mit gutem Kundenservice und relativ fairen Datenschutzstandards, darunter Otto.de, Galaxus.de oder Kaufland.de. Auch Zalando und AboutYou kommen aus Deutschland.
Einen Marktplatz ganz unterschiedlicher unabhängiger Händler findest unter lmaa.space. 
Für Bücher haben wir ein eigenes Rezept geschrieben.
Vor allem nachhaltige Kleidung findest Du im Avocadostore und bei ShopLikeYouGiveADamn. 
Regionale Wertschöpfung in der DACH-Region und Händler*innen vor Ort stärken shöpping.at und Regionalis.shop (Österreich) oder Ricardo.ch (Schweiz).
Regionale Lebensmittel kannst Du unter anderem über das OpenFoodNetwork online kaufen.
</li><li><strong>Kreislaufwirtschaft statt Wegwerf-Hype</strong><br>Mit Kleinanzeigen.de Dein Herz für die lokale Kreislaufwirtschaft schlagen lassen: Bevor Du Neues aus Übersee einfliegen lässt, schau nach Gebrauchtem in Deiner Nachbarschaft! Das spart Ressourcen, schont den Geldbeutel und bringt Menschen zusammen.
Digitale Flohmärkte gibt es auch selbstorganisiert im Fediverse (siehe auch unser Rezept zum Fediverse-Dienst Mastodon). Eine Liste der Flohmärkte zeigt Dir den Weg zu zum Teil regionalen oder auch speziellen Second-Hand-Marktplätzen, beispielsweise für Rollenspiele.
Medimops verkauft gelesene Bücher, CDs und Spiele – Du selbst kannst Deine gelesenen Klassiker bei momox versilbern.
AfB Shop: Wenn es um Technik geht, ist „Refurbished“ (wiederaufbereitet) das neue Neu! Bei der Genossenschaft AfB kaufst Du generalüberholte Laptops und Smartphones, unterstützt Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und setzt ein starkes Zeichen gegen Elektroschrott. Auch Backmarket oder Refurbed bieten wieder-aufgemöbelte Elektronik.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Das Sicherheitsnetz, unabhängig und geschützt: Wenn Du zum Beispiel über idealo.de oder auch soziale Netzwerke einen neuen Webshop entdeckst, checke ihn ganz einfach im Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale NRW: Kopiere die Webadresse des Shops, füge sie auf fakeshop-finder.de ein und lass die Ampel prüfen, ob der Shop sicher ist. Zeigt die Ampel grün, kannst Du unbesorgt die Vielfalt des europäischen Handels genießen!idealo.de
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			</item>
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				<title>Videocalls ohne Zoom, Teams &#38; Co.</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/videokonferenzen</link>
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				<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:02:20 +0200</pubDate>
									<category>Kommunikation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/videokonferenzen/33aa8cbc0f-1782907403/video.jpg" alt="Videocalls ohne Zoom, Teams &#38; Co."></figure><p>Videokonferenzen gehören spätestens seit der Corona-Pandemie zum Menü des Arbeitsalltags. Vielleicht hast Du Dich an US-Anbieter wie Zoom, Teams, Google Meet, Webex und Co. gewöhnt. Aber manche versteckte Zutat wie der US-Cloud-Act (ein Gesetz, mit dem die US-Regierung unter bestimmten Bedingungen auf Daten zugreifen darf), Datenlecks oder die Abhängigkeit von Big-Tech-Monopolen könnte Dir sprichwörtlich im Halse steckenbleiben. Wenn Du Dich also für ein frisches, selbstbestimmtes Videocall-Gericht entscheiden möchtest, liefert Dir dieses Rezept Open-Source-Zutaten aus Europa, die DSGVO-konform und sicher sind.



</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Dein Computer, Tablett oder Smartphone …</strong>: … wenn auch die Smartphone-Nutzung oft weniger komfortabel ist als die Nutzung am Desktop-Computer
</li><li><strong>Die Entscheidung für einen Anbieter…</strong>: … je nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen
</li><li><strong>Manchmal ein Abonnement…</strong>: … weil nicht alle Anbieter kostenlos sind
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong></strong><br>Für Privatnutzer:innen: Starte zum Beispiel mit Jitsi Meet – kostenlos, ohne Registrierung, sofort einsatzbereit. Für Unternehmen oder Behörden: Nextcloud Talk oder alfaview bieten viele Möglichkeiten zum individuellen Konfigurieren. OpenTalk und Pexip sind erprobt im Umgang mit sensiblen Daten.
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Speziellere Angebote...</strong>: … für besondere Geschmäcker sind die folgenden Anbieter:
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Du kannst auch Deine eigene Videocall-Cloud betreiben, beispielsweise einen Jitsi-oder Nextcloud-Server. Das geht mit einem Klick bei Anbietern wie Ossrox, JITSI, Hostsharing oder anderen Anbietern.
Anspruchsvoller ist es, den Videokonferenz-Server selbst zu hosten. Unter anderem bei IONOS oder in diesem Blog  findest Du eine Anleitungen dazu.
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				<title>Android-Handy ohne Google</title>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:43:35 +0200</pubDate>
									<category>Grundlegendes</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/handy-ohne-google/6034130145-1780408125/phone.jpg" alt="Android-Handy ohne Google"></figure><p>Wir schreiben das Jahr 2026. Der gesamte Handymarkt ist von Google und Apple besetzt. Der gesamte Handymarkt? Nein! Von unbeugsamen Entwicklern bevölkerte Ecken des Internets hören nicht auf, den Monopolen Widerstand zu leisten…
Google und Apple beherrschen die Handymärkte ­– und Handys beherrschen zunehmend unser Leben. Kaum eine Bank, die ihre Dienste ohne Smartphone nutzbar hält, kaum ein Nahverkehrsverbund, der sich einfach ohne Handy nutzen ließe. Damit kommen Apple und Google an Daten aus vielen Lebensbereichen. Und nun erschwert es Google auf seinen Handys auch noch, Apps aus alternativen Quellen zu installieren. Angeblich soll das Handynutzer*innen schützen, es würgt aber vor allem alternative Playstores ab. 
Wenn Du weiter frei entscheiden möchtest, was auf Deinem Handy läuft, empfehlen wir Geräte mit einem offene(re)n Betriebssystem, die Du online kaufen kannst: unser Rezept für Google-frei(er)e Handys, ganz ohne IT-Bastlerkenntnisse und Risiken. Apple-Telefone bieten diese Offenheit übrigens nicht - sie funktionieren nur mit Apples Betriebssystem.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Smartphone…</strong>: … fertig installiert kaufen. Du kannst alternative Betriebssysteme aber auch selbst installieren, siehe Topping.
</li><li><strong>1 Backup Deiner Daten...</strong>: … vom alten Handy: Kontakte, Fotos, Apps, Chatnachrichten.
</li><li><strong>1 Portion Neugier…</strong>: … und etwas Geduld und Toleranz, wenn nicht gleich alles auf Anhieb funktioniert.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Wer kein fertig installiertes Telefon kaufen möchte, kann auf vielen Telefonen auch ein (weitgehend) Google-freien Betriebssystems selbst installieren. Nicht jedes Telefon ist für jedes Betriebssystem geeignet: Das Telefon muss ROOT-Zugriff („Wurzel“) auf die tiefsten Software-Ebenen erlauben. Vorsicht: Du könntest Deine Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller verlieren. Installationsanleitungen findest Du auf den Internet-Seiten der verschiedenen Betriebssysteme.
GrapheneOS ist die Datenschutz- und Sicherheitsfestung für Dein Smartphone: Entwickelt für Googles Pixel 6 bis 10a (bald auch Motorola), setzt Graphene auf einen „gehärteten Kernel“ und „Sandboxing“: Google Play läuft wie in einer Sandkiste vom Rest des Telefons getrennt – damit Apps funktionieren, aber ohne große Abstriche beim Datenschutz. Graphene ist ideal für alle, die Kompromisse bei Sicherheit oder Datenschutz nicht in Kauf nehmen wollen.
/e/OS schützt Deine Daten und ist einfach zu nutzen: Das Betreibssystem unterstützt eine breite Handy-Palette (inkl. Fairphone und Shiftphone) und bietet ein eigenes App-Store-Ökosystem mit „Advanced Privacy“ sowie eine integrierte Nextcloud. Gut für den einfachen Einstieg in die Google-freie Welt.
LineageOS lässt sich auf hunderten Geräten installieren – ein reines Android ohne Google, erprobt und stabil. Der Klassiker für alle, die ein zuverlässiges, offenes System suchen.
Iodé geht noch einen Schritt weiter: Neben einem Google-freien Android bietet es eine integrierte Firewall und microG-Option, um Tracking effektiv zu blockieren, aber manchen für einige Apps (z. B. Banking) notwendigen Google-Dienst zu nutzen. Für alle, die maximale Privatsphäre wollen, ohne auf Komfort zu verzichten.
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				<title>Passw&#246;rter in Deiner Hand</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/passwords</link>
				<guid isPermaLink="true">https://di.day/de/wechselrezepte/passwords</guid>
				<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:05:30 +0200</pubDate>
									<category>Grundlegendes</category>
									<category>Organisation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/passwords/c761264530-1780326354/password.jpg" alt="Passw&#246;rter in Deiner Hand"></figure><p>Hier geht es um die geheimsten Zutaten vieler Gerichte: Deine Passwörter! Statt Deine sensibelsten digitalen Schlüssel den BigTech-Plattformen oder gar ungesicherten Ecken des World Wide Webs anzuvertrauen, holst Du Dir die volle Kontrolle zurück. Das bringt Dir echte digitale Souveränität, kompromisslosen Datenschutz und das großartige Gefühl, vollkommen unabhängig zu sein.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Deine Passwörter…</strong>: … wo auch immer sie derzeit gespeichert sind
</li><li><strong>Dein Handy...</strong>: … Du kannst aber auch auf dem Desktop-Computer beginnen
</li><li><strong>Eine neue Heimat für Deine Passwörter…</strong>: … von unserer Liste unten
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Warum Du Passwörter besser nicht im Browser speicherst</strong><br>Es ist so verlockend: Chrome, Safari, Firefox oder Edge bieten ständig an, Deine Passwörter mit einem Klick direkt im Internet-Browser zu sichern. Doch Vorsicht bei dieser schnellen Beilage! Erstens sperren Dich die Browser oft in ihr eigenes Ökosystem ein. Zweitens sind Passwörter oft deutlich leichter auszulesen als in einem spezialisierten Tresor, beispielsweise mit Schadsoftware oder bei einem unbefugtem Zugriff auf das Gerät. Und drittens: Die Browser-Hersteller müssen nicht wissen, bei welchen Diensten Du ein Konto hast. Ein eigenständiger Passwort-Manager ist sicherer, plattformunabhängig und respektiert Deine Privatsphäre.
</li><li><strong>Die App auswählen und aktivieren</strong><br>Schnapp Dir Dein Smartphone, lade die App Deiner Wahl aus dem Store (siehe unten) und öffne sie. (Auf dem Desktop-Computer, navigiere zur Website der Passwort-Manager.)
</li><li><strong>Der Schlüssel zum digitalen Leben</strong><br>Vergib ein starkes, langes Master-Passwort (am besten eine „Passphrase“ aus mehreren Wörtern), das Du Dir gut merken kannst (und an einem sicheren Ort, nur für Dich zugänglich, auf Papier ablegst). Das ist ab jetzt der Hauptschlüssel zu Deinem digitalen Leben!
</li><li><strong>Den Umzug vorbereiten (Import)</strong><br>Weil der Export aus alten Systemen am Computer oft flüssiger läuft: Exportiere Deine alten Passwörter einmalig aus Deinem Browser oder alten Manager als CSV-Datei. Meist findest Du die Menüpunkte unter „Konto“ oder „Einstellungen“, im Browser unter „Sicherheit“. Importiere diese Datei in Deinen neuen Passwort-Manager (entweder direkt am Desktop oder per Datei-Import am Handy). Lösche die CSV-Datei danach sofort und sicher, da sie Deine Passwörter im Klartext enthält!
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Der Souveränitäts-Spezialtipp lautet: „KeePass selbst hosten!“ Wenn Du Dich für die lokale Freiheit von KeePassDX oder KeePassium entschieden hast, kannst Du Deine Passwörter ganz ohne fremde Cloud auf all Deinen Geräten synchron halten. Speichere Deine verschlüsselte Datenbankdatei (.kdbx) einfach in Deiner eigenen Nextcloud oder nutze das geniale Open-Source-Tool Syncthing. Syncthing spiegelt die Datei dezentral und vollkommen unabhängig direkt von Deinem Handy auf Deinen PC/Mac – verschlüsselt und ohne Zwischenstation.
Auch den Passwort-Tresor von Bitwarden kannst Du mit Vaultwarden selbst hosten. Der Bitwarden-Code ist Open-Source-Software und  wird jährlichen Audits unterworfen.
Die Nextcloud bietet mit dem Passwort-Manager ein eigenes Tool zur Verwaltung Deiner digitalen Schlüssel. 
Die Notfall-Vorratskammer: Sichere Backups! Wer seine Daten selbst besitzt, sorgt auch selbst dafür. Speichere regelmäßig eine Sicherheitskopie Deiner Passwort-Datenbank oder Deiner Wiederherstellungsschlüssel auf einem externen USB-Stick oder einer externen Festplatte ab. So bist Du perfekt abgesichert, falls Dein Smartphone mal im Wasser landet.
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			</item>
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				<title>Alternativen zu ChatGPT &#38; Co.</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/alternativen-zu-chatgpt-co</link>
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:29:05 +0200</pubDate>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/alternativen-zu-chatgpt-co/3fb7bd9666-1777296596/ai.jpg" alt="Alternativen zu ChatGPT &#38; Co."></figure><p>In dieser Küche gelten wichtige Regeln: Zwei europäische Verordnungen (Datenschutzgrundverordnung – DSGVO – sowie der EU AI Act) sind auch Dein digitaler Schutzschild. Sie sorgen dafür, dass unter anderem KI-Chatbots und -Systeme in Europa transparent und (relativ) sicher mit Deinen Daten umgehen müssen, während große US-Modelle oft wie eine „Black Box“ funktionieren. ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini oder andere US-Anbieter speichern Chats standardmäßig auf US-Servern und nutzen sie oft erneut für KI-Training. Nach der DSGVO ist das problematisch, weil keine ausreichende Rechtsgrundlage für die Datenübermittlungen in die USA besteht.
Wenn Dir das nicht gefällt und Du Wahlfreiheit gewinnen möchtest, bist Du in diesem Rezept richtig. Denn europäische Alternativen und lokale Lösungen bieten eine Umgebung, in der Du die Regeln zumindest mitbestimmst.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Grundsatzentscheidung</strong>: Brauchst Du für Deine Frage oder Dein Problem einen Chatbot, der deutlich mehr Energie verbraucht als eine Internetsuche (unser Rezept zur Internetsuche) oder ein Artikel bei Wikipedia?
</li><li><strong>1 Erkenntnis</strong>: Viele Chatbots, auch in Europa (auch auf unserer Liste), gibt es nur, weil für ihr Training die Urheberrechte von Autor*innen, Künstler*innen und am Ende allen Internetnutzenden schwer missachtet wurden.
</li><li><strong>1 Abwägung</strong>: Willst Du dennoch einen Chatbot nutzen, vielleicht, weil er Dein Problem am besten lösen kann?
</li><li><strong>1 Prise Entdeckergeist und Neugier</strong>: für neue Chatbots.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Einfach ausprobieren!</strong><br>Du musst nichts installieren. Probiere einfach per Klick auf den Link bei Deiner nächsten Recherche oder beim nächsten Textentwurf einen dieser europäischen Chatbots aus:
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Frei verfügbar ist ein Portal, das die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung (GWDG) vor allem für den wissenschaftlichen Bereich anbietet. Über chat-ai.academiccloud.de können Nutzende auf mehrere Chatbots zugreifen, von denen die meisten in Deutschland selbst betrieben werden. Zur Nutzung ist eine (kostenlose) Registrierung für die Academic Cloud erforderlich.
Der deutsche Schul-Chatbot Telli speichert Chatverläufe lokal auf EU-Servern, verwendet (und zahlt) aber US-Modelle: Anfragen werden verschlüsselt und Ergebnisse nur für Nutzende selbst zugänglich gemacht – selbst Schulbehörden haben keinen Zugriff. Die Anmeldung erfolgt pseudonymisiert, um Rückverfolgbarkeit zu verhindern.
Eine Graswurzel-KI entwickeln findige Programmierer mit  OffGPT – sie suchen weitere Unterstützung für ihren Verein.
Unternehmen können größere OpenSource-Modelle auch aus der Cloud von IONOS beziehen und nutzen: cloud.ionos.de/managed/ai-model-hub
Tutorials für die Nutzung von Vibe gibt es unter anderem hier: ein Vibe-Videokurs, eine  kritische Analyse von Mistral, ein Blick auf andere Chatbots und ein KI-Kurs als Buch.


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			</item>
					<item>
				<title>Spotify zu fairem Musikstreaming</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/spotify-zu-fairem-musikstreaming</link>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:40:10 +0200</pubDate>
									<category>Unterhaltung</category>
								<description>
					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/spotify-zu-fairem-musikstreaming/afa95cc8ce-1776937276/music.jpg" alt="Spotify zu fairem Musikstreaming"></figure><p>Wir kochen unsere eigene Suppe – und hören dabei Musik, die nicht nur uns, sondern auch den Kulturschaffenden guttut. Die marktbeherrschenden Plattformen setzen ihre Algorithmen intransparent ein, tracken Nutzende und überschwemmen uns mit KI-generierter Spam-Musik. Und vor allem vergüten sie Musiker*innen sehr schlecht.
Wenn Dir das nicht (mehr) gefällt, kannst Du mit diesem Rezept mehr Gemeinschaft und Fairness auf den Tisch bringen: Mit meist europäischen Alternativen nimmst Du Deine digitale Souveränität selbst in die Hand und unterstützt eine gesunde, vielfältige Musikkultur.
Weil Eintopf mit zu vielen Zutaten nicht immer schmeckt, dreht sich dieses Rezept vor allem um Musik – für gesprochenes Wort in Hörspiel oder Hörbuch genieße auch unseren Nachtisch. (Und nicht vergessen: Musik gibt´s auch auf CDs oder Vinyl!)
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Entdeckergeist</strong>: für neue, handverlesene Musik abseits der Mainstream-Algorithmen
</li><li><strong>1 Bewusstsein für Fairness,</strong>: damit mehr Geld bei den Menschen ankommt, die Deine Lieblingsmusik erschaffen
</li><li><strong>Deine bestehenden Playlisten,</strong>: die Du einfach in ihr neues Zuhause mitnimmst
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die passende Basis wählen (Deine neue Plattform)</strong><br>Entscheide Dich für einen (oder mehrere) der folgenden Musikanbieter:
</li><li><strong>Der Geschmackstest: Probieren geht über Studieren</strong><br>Bevor Du dich festlegst, nutze die Freiheit, verschiedene Dienste in Ruhe zu testen. Die meisten Alternativen bieten großzügige Testphasen (oft 30 Tage) an. So stellst Du sicher, dass das „Menü“ auch wirklich deinem Geschmack entspricht
Die Tipps für Deinen Testlauf:

Hardware-Check: Nutze die Testphase, um zu prüfen, ob die App auf all Deinen Geräten (Smartphone, Desktop, Hi-Fi-Anlage) reibungslos läuft. Nicht jeder Dienst harmoniert perfekt mit jedem Betriebssystem.
Katalog-Check: Suche gezielt nach Deinen Lieblingskünstlern und Nischen-Genres. Da die Kataloge leicht variieren, ist dies der beste Weg, um sicherzugehen, dass Dein persönlicher Soundtrack vollständig umziehen kann.
Die „Kalender-Zutat“: Damit Dein Testlauf selbstbestimmt bleibt und nicht in einer ungewollten Kostenfalle landet, trage Dir den Kündigungstermin sofort in deinen Kalender ein (am besten 2-3 Tage vor Ablauf). So behältst Du die Kontrolle darüber, ob aus dem Flirt eine feste Beziehung wird.
Daten-Sparsamkeit: Schau Dir während des Tests an, wie die App mit Deinen Daten umgeht. Europäische Dienste unterliegen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), was Dir bereits einen hohen Schutz bietet – aber ein Blick in die Privatsphäre-Einstellungen lohnt sich immer, um die Datensparsamkeit auf das Maximum zu drehen.

Viel Freude beim genussvollen Ausprobieren – Du entscheidest, was auf den Teller kommt!
</li><li><strong>Der Umzug (Playlisten transferieren)</strong><br>Hab keine Sorge, Deine über Jahre kuratierten Musiklisten zu verlieren. Es gibt spezialisierte „Küchenhelfer“, die den Transfer für Dich erledigen:

Tune My Music: Bietet einen kostenlosen Transfer von insgesamt bis zu 500 Songs an.
Free Your Music: Ermöglicht den Import von 300 Songs in der Testphase.
Qobuz kooperiert direkt mit Soundiiz, um Musik und Listen direkt auf die Plattform zu übertragen (Anleitung hier).

Nutze diese Tools, um deine Mediathek bzw. Playlist in wenigen Minuten auf deine neue, faire Plattform zu spiegeln!
</li><li><strong>Die Freiheit genießen</strong><br>Lösche dein Spotify-, Apple Music oder Amazon Prime Music-Abo und spüre die Erleichterung. Du bist nun Teil einer Bewegung, die Musik wieder als das wertschätzt, was sie ist: Kunst und Gemeinschaft, nicht nur ein Datenpunkt für Werbealgorithmen.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Wie wäre es, wieder volle Kontrolle über Deinen Musik-Katalog zu gewinnen? Nutze MP3s, die Du auf der Website der Bands, bei BandCamp oder BandWagon.fm direkt von den Künstler*innen kaufen kannst. So bleibt mehr Geld bei den Künstler*innen hängen, und Dir kann Deine Tracks niemand wegnehmen. Weniger ist oft mehr, Vinylfans können ein Lied davon singen!
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			</item>
					<item>
				<title>Kalender und Kontakte befreien</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/kalender-und-kontakte-befreien</link>
				<guid isPermaLink="true">https://di.day/de/wechselrezepte/kalender-und-kontakte-befreien</guid>
				<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
									<category>Organisation</category>
								<description>
					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/kalender-und-kontakte-befreien/68c82c3a91-1774949628/kalender.jpg" alt="Kalender und Kontakte befreien"></figure><p>Dein Terminkalender ist mehr als nur eine Liste von Verabredungen. Wenn Du Deine Termine und Kontakte bei den US-Big-Tech-Plattformen wie Apple, Google oder Microsoft pflegst, fütterst Du diese Konzerne mit Details über Deinen Alltag – und den Adressen Deiner Bekannten! Wenn Du Dir also die Kontrolle über Deine Termine und Kontaktdaten zurückholen möchtest, bist Du hier richtig.
Durch offene Standards („CalDAV“ und „CardDAV“ sind Formate, die nahezu alle Kalender und Adressbücher verstehen) bist Du nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden: Deine befreiten Kontakte und Termine funktionieren nahtlos auf Linux (Wechselrezept Windows zu Linux), Windows, macOS, Android oder iOS.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Vertrauen in Open-Source-Anwendungen</strong>: für mehr Transparenz und Kontrolle über Dein Adressbuch und Deinen Kalender
</li><li><strong>1 neues „Zuhause“ für Deine Daten</strong>: bei einem Anbieter, der Deine Daten besser schützt
</li><li><strong>Deine bestehenden Kalender- und Kontaktdateien </strong>: als Exporte im .ics- und .vcf-Format von Google, Apple oder Microsoft
</li><li><strong>1 Programm, um Kalender und Kontakte zu nutzen</strong>: auf dem Handy zum Beispiel DAVx5, auf dem Desktop-Computer Thunderbird - eine praktische „Brücke“, um Kontakte und Kalender über Gerätegrenzen hinweg zu synchronisieren
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die passende Basis wählen</strong><br>Entscheide Dich für eine Alternative, die zu Deinem Alltag passt:
Viele europäische Provider bieten datenschutzfreundliche (DSGVO-konforme) Datenwolken für Deine Kalender und Adressbücher an, einige sogar mit Umzugsservice: Du kannst frei wählen, beispielsweise Mailbox.org, Posteo, Proton, Disroot oder Tuta (Tuta ist aufgrund der Verschlüsselungstechnik auf dem Handy nur mit Tuta-App verwendbar). Wenn Du ohnehin schon mit Deinem E-Mail-Postfach Kunde bist, nutze den Anbieter künftig auch für Kontakte und Kalender.
(Fortgeschrittene können für ihren Kalender die eigene Datenwolke nutzen – Nextcloud bietet ein eigenes Kalendermodul an, hier findest Du ein eigenes Wechselrezept).
</li><li><strong>Raus aus dem Ofen (Daten exportieren)</strong><br>Logge dich bei deinem alten Anbieter (Google/iCloud/Outlook) ein und exportiere deine Kalender als Datei (Dateiname endet meist auf „.ics“) sowie die Kontakte als vCard („.vcf“). 
Der Ablauf ist ähnlich: Im Web‑Interface oder Programm den jeweiligen Kalender/Kontakte-Bereich öffnen, dann über Einstellungen/Mehr/Export eine Datei herunterladen. 
Beispiel Google:

Am PC auf calendar.google.com gehen und anmelden
Rechts oben auf das Zahnrad → Einstellungen klicken.
Links „Importieren & Exportieren“ wählen.
Im Bereich „Exportieren“ auf Exportieren klicken.
Es wird eine ZIP‑Datei heruntergeladen, die eine oder mehrere .ics‑Dateien enthält.
Alternativ einzelnen Kalender: In der linken Spalte den Kalender wählen, zu den Kalendereinstellungen und dort „Diesen Kalender exportieren“.

Kontakte als .vcf (Google Kontakte)

Auf contacts.google.com gehen und mit dem Google‑Konto anmelden.
Links einen Kontaktbereich oder „Alle Kontakte“ wählen, ggf. Kontakte per Checkbox markieren.
Im Menü Mehr / … → Exportieren wählen.
Exportformat „vCard (für Android oder iOS )“ auswählen.
Download der Datei contacts.vcf starten.

Egal, ob Kalenderdateien oder Kontakte: sie landen bei dir im Ordner „Downloads“
</li><li><strong>Rein in den Ofen (Daten importieren)</strong><br>Lade die heruntergeladenen Dateien bei Deinem neuen Anbieter wieder hoch. Deine Termine und Kontakte sind nun in einem System eingebunden, das keine Daten sammelt.
</li><li><strong>Umgewöhnung</strong><br>Plane etwas Zeit für die Zubereitung ein, um dich mit der neuen Oberfläche vertraut zu machen.
</li><li><strong>Abschmecken</strong><br>Die Synchronisation über mehrere Geräte, beispielsweise zu Deinem Handy, läuft über offene Standards.
Auf Android-Telefonen kannst Du dafür die App „DAVx5“ herunterladen - kostenpflichtig über Google Play, kostenlos im alternativen App-Store F-Droid. DAVx5 ist die praktische „Brücke“, um Kontakte und Kalender über Gerätegrenzen hinweg zu synchronisieren (ausführliche Anleitung für DAVx5). Installiere die App, füge den Account von Deinem neuen Anbieter hinzu – und schon kommen Kalender und Kontakte auch auf dem Handy an. 
Du kannst Deine Termine jetzt in jeder Kalender-App sehen – statt der Google-App empfehlen wir zum Beispiel Etar.
Für Apple-Telefone (iOS) brauchst Du keine App: In iOS kannst Du den Account beim neuen Kalenderbetreiber unter „Mail/Accounts → Account hinzufügen → Andere → CalDAV/CardDAV“ einrichten.
Auf dem Computer (Linux, Windows, Apple) kannst Du Kalender und Kontakte entweder im Browser (siehe Browser-Rezept) Deines Vertrauens pflegen oder ein Programm wie Thunderbird nutzen. 
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Die erste Wahl für vollständige Unabhängigkeit ist eine eigene Cloud wie die Nextcloud. Sie bietet neben einem vollwertigen Kalender oder einem Adressbuch noch viel mehr: Eine Heimat für Deine Dateien, Dokumente oder sogar Videokonferenzen. Nextcloud lässt sich leicht auf einem eigenen oder gemieteten Server betreiben. In unserem Wechselrezept findest Du Einzelheiten – und weitere Alternativen.
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				</description>
			</item>
					<item>
				<title>Unabh&#228;ngige Daten-Clouds</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/unabhaengige-clouds</link>
				<guid isPermaLink="true">https://di.day/de/wechselrezepte/unabhaengige-clouds</guid>
				<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 17:55:05 +0200</pubDate>
									<category>Organisation</category>
								<description>
					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/unabhaengige-clouds/c6a51e00ba-1775058975/clouds.jpg" alt="Unabh&#228;ngige Daten-Clouds"></figure><p>Stell Dir vor, Du hast jahrelang Deine wichtigsten Dateien, Fotos und Dokumente (vielleicht auch sensible Passwörter) in die Händen von Konzernen wie Apple, Google, Microsoft oder Dropbox gelegt – und zwar ohne zu wissen, ob diese Unternehmen Deine Daten vielleicht an die US-Behörden weitergeben. Klingt wie ein schlechter Krimi, ist aber die Realität. Mit dem Cloud Act können US-Unternehmen gezwungen werden, Deine Daten an staatliche Stellen herauszugeben – selbst wenn diese Daten in europäischen Rechenzentren liegen. Und das, ohne Dich zu informieren oder Dich vorher zu warnen. Ein Albtraum für jeden, der seine Privatsphäre ernst nimmt.
Doch es gibt Möglichkeiten, die Kontrolle zurückzugewinnen: Mit den richtigen Alternativen kannst Du Deine Daten in sichere Hände legen – geschützt durch europäischen Regeln (DSGVO) und souverän. Keine Abhängigkeit mehr von Giganten, keine Sorgen mehr um unerwünschte Zugriffe – sondern digitale Freiheit. Wenn Du Deine Daten nicht mehr auf den Servern von US-Konzernen parken möchtest, wo sie oft nur per Abo und unter Cloudzwang zugänglich sind, wähle eine freie Alternative.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Deine Daten</strong>: Fotos, Texte, Tabellen, Bücher - was auch immer Du digital gespeichert hast
</li><li><strong>Dein Zugang zum bisherigen Anbieter</strong>: zum Beispiel Google, Apple oder Microsoft
</li><li><strong>Dein neuer Anbieter</strong>: Wir empfehlen zum Beispiel Proton Drive, Mailbox.org, pCloud oder ionos Cloud.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Daten in den Vorratsschrank packen (herunterladen)</strong><br>Logge Dich bei Deinem bisherigen Anbieter ein.
Google Drive

Gehe zu takeout.google.com, wähle „Drive“ aus und lade Deine Daten als ZIP-Datei herunter.

OneDrive von Microsoft

Öffne onedrive.live.com, klicke auf „Einstellungen“, dann auf „Optionen“ und schließlich auf „Daten herunterladen“.

Apple
Am schnellsten geht's über privacy.apple.com – dort kannst Du mit ein paar Klicks eine Kopie aller Deiner Apple-Daten anfordern. Die wird Dir dann als Download-Link zugeschickt.
Wer lieber selbst auswählt, was er mitnimmt, kann das auch manuell tun: 

Gehe auf Deinem iPhone, iPad oder Mac zu „Einstellungen“ (iPhone) oder „Systemeinstellungen“ (Mac) und tippe auf Dein Apple-ID-Profil oben. Wähle dort „iCloud“ aus und dann „Speicher verwalten“. Hier siehst Du eine Übersicht deiner gespeicherten Daten, unter anderem auch die Backups.
Wähle die Dateien aus, die Du kopieren möchtest. Klicke im Menü „Bearbeiten“ auf „[Elemente] kopieren“. Füge die Dateien am neuen Speicherort ein. Das funktioniert auch im Browser, wenn Du den Zugriff auf deine Daten erlaubt hast: Bei der icloud.com mit Deiner Apple-ID anmelden. Klicke auf iCloud Drive (für Dokumente) oder Fotos (für Bilder/Videos). 
Markiere die gewünschten Dateien/Ordner. 
Klicke auf das Download‑Symbol (Pfeil nach unten), um sie auf deinen Computer zu laden. 
Alternativ kannst Du auch die „iCloud für Windows“-App nutzen, um deine Daten lokal zu sichern.
Wichtig: Apple erlaubt es bei diesem Vorgehen nicht, alle Daten auf einmal herunterzuladen – du musst sie Kategorie für Kategorie exportieren.

Dropbox

Gehe zu dropbox.com, klicke auf Dein Profilbild, wähle „Einstellungen“ und dann „Daten exportieren“. Falls Deine Daten größer als 10 GB sind, nutze die „Teilen“-Funktion und lade sie in größeren Paketen herunter.

</li><li><strong>Auspacken</strong><br>Wenn Du eine Datei heruntergeladen hast, die mit „.zip“ endet, entpacke sie auf Deinem Computer (rechter Mausklick, „hier entpacken“).
</li><li><strong>Vorratsschrank ausmisten (Daten vorsortieren)</strong><br>Ordne Deine Daten neu, lösche dabei beispielsweise mehrfach vorhandene Backups (um Platz zu sparen). Räume auf – mit neuen Ordnern wie „Arbeit“, „Privat“, „Kreativ“ oder „Fotos“ – was Dein Herz begehrt.
</li><li><strong>Die neue Wolke auswählen – (DSGVO-konform & einfach)</strong><br>Diese Alternativen sind nicht nur DSGVO-konform, sondern auch anwender:innenfreundlich (es gibt viele weitere Anbieter - hier sind weitere Übersichten):

Proton Drive – eine Schweizer Cloud mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die so einfach zu bedienen ist wie Dropbox, aber sicherer. Die Preise starten bei 3,99 Euro pro Monat, und Du kannst Deine Daten per Drag & Drop hochladen.
Drive von Mailbox.org – eine deutsche Cloud, die nicht nur Speicher bietet, sondern auch E-Mails, Kalender und Kontakte. Perfekt für alle, die alles aus einer Hand wollen. Die Kosten liegen bei 3 Euro pro Monat.
pCloud – eine weitere Schweizer Cloud. Du zahlst einmalig oder monatlich und hast dann bis zu 2 Terrabyte „lebenslangem“ Speicher – mit Servern in Deutschland bzw Europa. Perfekt für alle, die keine Lust auf Abo-Fallen haben.
ionos Cloud – eine deutsche Cloud, die aber technischen Kenntnisse voraussetzt und aus unserer Sicht schon in der Einrichtung nicht ganz unkompliziert ist.

</li><li><strong>Neuen Vorratsschrank füllen</strong><br>Lade Deine Fotos und sonstigen Dokumente und Dateien auf die Cloud Deines neuen Anbieters hoch (behalte aber ein Backup auf einer externen Festplatte). Die Anbieter bieten oft eigene Tipps und Tricks. Es gibt mehrere Wege.
Browser-Upload - für kleinere Datenmengen oder wenn du schnell einzelne Ordner sichern willst:

Anmelden: Logge Dich in Dein Konto bei Proton Drive, mailbox.org oder anderswo ein.
Drag & Drop: In der Regel kannst Du Deine Dateien oder ganze Ordner einfach per Maus vom Explorer (Windows) oder Finder (macOS) in das Browserfenster ziehen.
Bestätigen: Warte, bis der Upload-Balken abgeschlossen ist. Fertig!

Desktop-Synchronisation - oft stabiler als ein Upload über den Browser, besonders bei großen Dateien:
Wenn Du viele Daten hast oder möchtest, dass Dein lokaler Rechner immer auf dem gleichen Stand wie Deine Cloud ist, solltest Du ein Programm installieren, dass den Abgleich für Dich übernimmt („Client“):

Installation: Lade Dir den Desktop-Client vom Anbieter herunter (z. B. die App von Proton Drive).
Einrichtung: Geben in der App Deine Zugangsdaten ein.
Verschieben: Kopiere Deine heruntergeladenen Daten einfach in den neu entstandenen Cloud-Ordner auf deinem PC. Die Software lädt alles im Hintergrund hoch.

</li></ol><h3>Topping</h3><p>Statt Dir eine Cloud zu mieten, kannst Du auch Deine eigene Datenwolke fliegen lassen: Am einfachsten finden wir die Nextcloud – eine Open-Source-Kollaborationsplattform, die (fast) alles kann: Dateien, Officeprogramme, Chat, Videocalls und mehr. Du kannst eine Nextcloud mieten oder selber hosten (z. B. auf einem Raspberry Pi oder einem gemieteten Server). Unser Rezept erklärt Dir die Nextcloud-Zubereitung.
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				<title>Die eigene Nextcloud</title>
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				<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
									<category>Organisation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/nextcloud/4ed130c595-1775065175/nextcloud.jpg" alt="Die eigene Nextcloud"></figure><p>Wenn Du Kalender, Kontakte, Daten, Chats und mehr an einem Ort haben möchtest, gibt es mehrere Varianten: Du kannst bei Anbietern wie mailbox.org, Ionos oder Proton vollständige Arbeitsplatzwerkzeuge anmieten.
Oder Du richtest Deine eigene Wolke ein – vielleicht auch für die ganze Familie oder Dein kleines Unternehmen. Mit einer Nextcloud wird das möglich, der neue Anbieter OpenCloud entwickelt etwas ähnliches. Beim Unternehmen Nextcloud kannst Du eine eigene Wolke für Deine Firma übrigens ausprobieren.
Die Open-Source-Alternative zu iCloud, Google Drive und Teams ist mit europäischem Recht (DSGVO) konform. Und die Einrichtung ist einfacher, als Du denkst. Hier erfährst Du, wie das geht und wie Du mit der in Deutschland entwickelten Nextcloud Deine digitale Unabhängigkeit selbst in die Hand nimmst.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Anbieter</strong>: als Heimat für Deine Wolke
</li><li><strong>1 Portion Neugier</strong>: weil Selbsthosting immer ein kleines Abenteuer ist
</li><li><strong>1 Computer</strong>: für die Einrichtung und Nutzung
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die Wolke mieten</strong><br>Deine Nextcloud kannst Du vorkonfiguriert und sofort nutzbar anmieten. Die meisten Anbieter kümmern sich um Updates und regelmäßige Backups Deiner Daten – Du bist nicht in erster Linie Administrator, sondern vor allem Nutzender.
Einige Anbieter dafür:

MagentaCloud von der Telekom ist eine deutsche Cloud mit Nextcloud-Integration und 15 GB kostenlosem Speicher für Telekom-Kunden, 3 GB für nicht-Kunden (bis zu 1 TB erweiterbar). Die Preise starten bei 1,95 €/Monat für 100 GB. MagentaCloud ist also besonders für Telekom-Kunden interessant.
Ossrox ist ein deutscher Anbieter mit Fokus auf Datenschutz und DSGVO. Die Preise starten ab 4,99 €/Monat für 5 GB Speicher und sind skalierbar bis 1 TB. Es gibt eine 14-tägige kostenlose Testphase.
Ionos ist ein weiterer deutscher Anbieter, der Nextcloud als Teil seines Cloud-Portfolios anbietet. Die Preise beginnen bei 4,90 €/Monat für 10 GB Speicher. ionos bietet deutsche Server und einfache Einrichtung.
Mail.de ist ein deutscher E-Mail- und Cloud-Anbieter, der Nextcloud als Teil seines Pakets anbietet. Die Preise beginnen bei 5 €/Monat für 10 GB Speicher, inklusive E-Mail, Kalender und Kontakte. Mail.de kombiniert Cloud-Speicher mit sicheren E-Mail-Diensten.

Wähle einen Anbieter und buche ein Nextcloud-Paket. Folge dem Einrichtungsassistenten, melde Dich an und lege einen Admin-Account fest. Starte direkt mit dem Hochladen deiner Daten. Fertig! Du hast jetzt eine voll funktionsfähige, DSGVO-konforme Cloud – ohne Server-Administration.
</li><li><strong>Nextcloud einrichten – Erste Schritte</strong><br>Jetzt geht’s ans Eingemachte:

Apps installieren (nach Bedarf): Nextcloud ist modular – Du kannst Dir die Apps installieren, die Du wirklich brauchst. Beliebte Apps sind OnlyOffice oder Collabora Online für Office-Dokumente, Nextcloud Talk für Videoanrufe und Chats, Contacts & Calendar für Adressbuch und Kalender, Notes für Notizen, Deck für Projektmanagement, Photos für Fotos und News für RSS-Feeds. Gehe in der Nextcloud-Weboberfläche zu „Apps“ (links in der Seitenleiste). Suche nach der gewünschten App und klicke auf „Installieren“.
Daten umziehen: Alte Daten aus dem Cloudbackup in Nextcloud übertragen (Hilfe gibt unser Cloud-Rezept).
Kontakte & Kalender umziehen (siehe Kalender-Rezept): Gehe in Nextcloud zu „Contacts“ oder „Calendar“. Klicke auf „Importieren“ und wähle die exportierte .vcf/.ics-Datei aus.
Apps herunterladen: Lade das Nextcloud-Desktopprogramm (für Windows, macOS oder Linux) oder die Nextcloud-App (für Dein Android- oder iOS-Handy) herunter. 
Es gibt viele weitere Apps für Handy und Desktop, die mit den Nextcloud-Modulen „sprechen“: unter anderem Nextcloud Talk (für Chat und Videokonferenz), Passwords (für Passwörter) oder Deck (für Projektmanagement). 
Synchronisierung einrichten: Verbinde die installierten Handy-Apps oder Desktop-Programme mit Deiner Wolke: Gib dazu die Webadresse Deiner Wolke ein - Du wirst nach Benutzernamen und Passwort gefragt. Wähle aus, welche Ordner synchronisiert werden sollen. In unserem Kalender-Rezept geben wir Dir Tipps dazu, wie Du Kalenderdaten und Kontakte zum Handy synchronisieren kannst. 

</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Sicherheit & Backups – Für langfristigen Genuss</strong>: 
Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten für mehr Sicherheit („Einstellungen“ > „Sicherheit“ und richte die 2FA ein)
Sorge für regelmäßig Backups (automatischer oder manuell)
Aktualisiere Nextcloud und Deine Server-Software regelmäßig (bei einer gemieten Nextcloud übernimmt das der Anbieter oft automatisch).

</li></ul><h3>Topping</h3><p>Wer tiefer einsteigen will, kann seine Nextcloud selbst betreiben: Die Open-Source-Software kann auf jedem Server im Web oder zu Hause installiert werden. Manche Anbieter (wie Hetzner Cloud, Webgo oder All-inkl) erlauben eine Installation mit einem Click („1-Click-Install“), bei anderen sind tiefere Kenntnisse erforderlich. Mike Kuketz hat in seinem Blog ein Nextcloud-Tutorial veröffentlicht.
Neben der Nextcloud kannst Du Deine Daten auch zu Hause auf einer eigenen „NAS“ (Network Attached Storage) speichern, einem Laufwerk, das im Netzwerk von mehreren Computern genutzt werden kann. Einige Anbieter dafür sind Synology, Ugreen oder auch FRITZ mit der Fritz!NAS.
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				<title>Windows zu Linux Mint</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/windows-zu-linux-mint</link>
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				<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 13:54:20 +0100</pubDate>
									<category>Grundlegendes</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/windows-zu-linux-mint/38f3d95705-1772030751/mint.jpg" alt="Windows zu Linux Mint"></figure><p>Windows sammelt fleißig Nutzendendaten: welche Apps wann genutzt werden, teilweise sogar Details aus Dokumenten. Ohne Windows-Konto lassen sie sich nicht nutzen – und wer einmal gefangen ist im Big-Tech-Öko-System, kommt schwer wieder heraus.
Dieses Rezept ist perfekt für alle, die Microsoft aus ihrer Küche verbannen wollen, aber noch die Sorge haben, dass Ihnen etwas fehlen könnte. Das Geheimnis: Wir bereiten das schicke Open-Source-System Linux so zu, dass Du es erst probieren kannst, bevor Du Windows ganz verbannst.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 USB-Stick</strong>: Mindestens 8 GB.
</li><li><strong>1 Portion Linux Mint</strong>: Wir empfehlen die Geschmacksrichtung „Cinnamon“ (Zimt), weil sie Windows-Nutzer*innen besonders vertraut vorkommt.
</li><li><strong>1 Etcher</strong>: Das Programm „BalenaEtcher“ (auch „Rufus“ funktioniert), um den Stick vorzubereiten („bootfähig zu machen“).
</li><li><strong>1 bestehendes Windows-System (10 oder 11) zur Vorbereitung der Zutaten</strong>: Oder Du nutzt erst einmal einen älteren PC, der sich über das neue Linux Mint freut, weil er laut Microsoft angeblich zu „schwach“ für Windows 11 ist.
</li><li><strong>Neugier statt Angst</strong>: Es kann nichts passieren, weil wir im Ausprobier-Modus arbeiten. Zu einem Backup Deiner Daten raten wir dennoch – kann nie schaden!
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Den USB-Stick vorbereiten</strong><br>Statt Linux gleich fest zu installieren, erstellen wir ein „Live-System“ zum Ausprobieren. Das ist wie eine Kostprobe im Supermarkt: Du siehst und nutzt alles, aber an Deinem Computer wird nichts dauerhaft verändert.

Lade Linux Mint von der offiziellen Seite – ein sogenanntes „ISO“-Bild.
Stick „flashen“ mit „Rufus“ oder „BalenaEtcher“. Dazu startest Du eines der beiden Programme, wählst das heruntergeladene ISO-Bild und drückst auf „Start“. Das Programm kopiert dann die heruntergeladene ISO-Bild einfach auf den USB-Stick wie auf eine normale Festplatte. Du könntest sogar mehrere Linux-Varianten gleichzeitig auf den Stick legen und nacheinander „verkosten“.

</li><li><strong>Den „Vorkoster-Modus“ starten</strong><br>Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, vielleicht etwas komplizierter, aber ganz ohne Risiko:

Du sagst Deinem Computer, dass er vom Stick starten („booten“) soll (und nicht von der Festplatte): Starte deinen Rechner neu und wähle den USB-Stick als Startmedium. Dafür musst Du ins BIOS, das Basismenü Deiner Hardware (meist, indem Du die F12-, F11- oder Entf-Taste beim Hochfahren drückst, auch mehrfach). Wähle hier im „Boot-Menu“ den USB-Stick aus oder schiebe ihn an erste Position (eine ausführliche Anleitung findest Du auch in diesem Blog).
Das Live-System genießen: Linux Mint startet nun komplett vom USB-Stick. Deine Windows-Daten bleiben unangetastet auf der Festplatte, während Du Linux Mint ausprobieren kannst.
Der Hardware-Check: Prüfe, ob WLAN, Ton und Bluetooth direkt funktionieren. Da Linux heute die meisten Treiber direkt mitbringt, klappt das meistens sofort.

</li><li><strong>In der neuen Küche umschauen</strong><br>Nutze die Zeit im „Live-Modus“ für ein „Probe-Kochen“:

Menuführung: Klicke unten links auf das Startmenü (mit dem LM-Symbol für „Linux Mint“): Es fühlt sich fast an wie bei Windows, nur ohne Datenpreisgabe und anderer nervige Microsoft-Spezialitäten.
Software-Regal: Öffne die „Anwendungsverwaltung“. Hier findest du alle Programme von LibreOffice über Firefox bis hin zu „Steam“ (für Gaming) – übersichtlich wie in einem App-Store.

</li><li><strong>Abschmecken (Wann wird es ernst?)</strong><br>Dann kannst Dich für den kompletten Abschied von Windows oder MacOS entscheiden, wenn Du Dich im Live-System absolut sicher fühlst und alles getestet hast.

Das Backup ist nun Pflichtzutat: Bevor du die „echte“ Installation startest, sichere deine Daten auf einer externen Festplatte.
Die Installation: Klicke auf dem Desktop im Live-System (vom USB-Stick) auf das Icon „Linux Mint installieren“. Der Assistent führt dich durch die Schritte – fortan startet Dein Rechner immer mit Linux Mint!

</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Risikofrei testen</strong>: Durch den USB-Stick-Fokus kannst du Linux für einige Tage oder Wochen testen, ohne gleich Windows zu löschen.
</li><li><strong>Digital souverän</strong>: Du entscheidest, welche Daten geteilt werden. Keine nervigen Pop-ups für Werbetracking oder Kontenzwänge.
</li><li><strong>Nachhaltigkeit</strong>: Linux Mint läuft oft auch auf Hardware, die für Windows 11 vermeintlich „zu alt“ ist, und rettet so deinen treuen Laptop oder Desktop vor der Elektroschrott-Presse.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Für Vorsichtige: Du kannst Linux Mint auch erst im Browser testen. Oder Dir ein Gerät kaufen, auf dem Linux schon vorinstalliert ist: eine gute Händler-Übersicht.
Für Mutige: Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Linux-Varianaten – beispielsweise speziell für Gaming oder andere Zwecke. Beim Distro-Chooser kannst Du herausfinden, welche besonders gut zu Dir passt.
Für alle: Hol dir ein paar Freunde zur „Linux-Verkostung“ an den Küchentisch – und wenn du beim Nachwürzen Hilfe brauchst: Komm einfach zu einem der Linuxwechsel‑Treffem unter termine.di.day mit sehr freundlichen „Küchenhelfern“.
Für Apple-Nutzende: Bei macOS-Geräten kann der Umstieg einfach sein, es kann – abhängig vom Gerät – aber auch etwas komplizierter werden. Die Einzelheiten sparen wir uns für ein weiteres Rezept auf.
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				<title>Big-Tech-Karten zu Open Street Map</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/maps</link>
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				<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:35:00 +0100</pubDate>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/maps/54e306eda9-1772030751/map.jpg" alt="Big-Tech-Karten zu Open Street Map"></figure><p>Wer Google oder Apple Maps nutzt, zahlt mit seinen Standortdaten. OpenStreetMap (OSM) hingegen ist das „Wikipedia der Karten“: gemeinschaftlich gepflegt, transparent und datenschutzfreundlich. Dieses Rezept zeigt Dir, wie Du den Umstieg ohne Orientierungsverlust schaffst, wenn Du Dich für das Kartenwikipedia entscheiden willst.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Smartphone</strong>: Android oder iOS.
</li><li><strong>1 OSM-App Deiner Wahl</strong>: für Einsteiger zum Beispiel Organic Maps, CoMaps (schnell, übersichtlich, komplett offline) – für Profis OsmAnd (extrem funktionsreich, viele Ebenen).
</li><li><strong>Deine Google-Kontodaten</strong>: falls Du gespeicherte Orte exportieren möchtest. Bei Apple ist der Export leider mühsamer.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die richtige App wählen</strong><br>Apple / Google Maps sind All-in-One-Lösungen. In der OSM-Welt wählst Du die App, die zu Deinem Stil passt. Lade Dir  CoMaps oder  Organic Maps herunter, wenn Du einfach nur stressfrei von A nach B kommen willst, oder OsmAnd, wenn Du auch Wanderwege und kleinste Details suchst.
</li><li><strong>Gib Kartenmaterial zum Rezept (offline first!)</strong><br>Im Gegensatz zu Google Maps basieren OSM-Apps darauf, dass Du Kartenmaterial vorab herunterlädst. Öffne die App und lade zum Beispiel Dein Bundesland oder Deine Region herunter. Vorteil: Du navigierst ab jetzt ohne Datenverbrauch und auch im Funkloch absolut flüssig.
</li><li><strong>Umzug Deiner Lieblingsorte (optional)</strong><br>Hast Du viele Sterne bei Google Maps? Apple erlaubt nach unseren Recherchen leider nur, Lesezeichen für Lesezeichen einzeln in die neue App zu kopieren. Bei Android geht das auch „am Stück“:

Gehe am PC auf Google Takeout.
Wähle nur „Maps (Deine Orte)“ aus und erstelle den Export.
Du erhältst eine Dabei mit der Endung .json oder .kml.
Diese Datei kannst Du Dir selbst per E-Mail schicken und in Organic Maps oder OsmAnd als Lesezeichen“ oder „Track“ importieren.

</li><li><strong>Die Standard-App ersetzen</strong><br>Lösche Google oder Apple Maps nicht sofort, aber verbanne die App vom Startbildschirm. Platziere deine neue OSM-App genau dort, wo vorher das Google-Icon war. Deine Gewohnheiten werden Dich in den ersten Tagen automatisch dorthin führen.
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Genieße das neue Gefühl…</strong>: …nicht mehr bei jedem Schritt getrackt zu werden. Du wirst merken: Die Karten sind oft viel detaillierter, wenn es um Fußwege, Hausnummern oder kleine POIs (Points of Interest) geht. (Dieses Rezept hat DI.DAY-Fan Olaf Zelesnik für uns geschrieben.)
</li><li><strong>Weniger empfehlenswert…</strong>: …sind aus unserer Sicht andere alternative Angebote: Hinter der niederländischen Firma HereWeGo (ursprünglich Nokia Maps) steht ein Konsortium aus Audi, BMW und Mercedes Benz. Sie nutzt eigenes Kartenmaterial, überträgt Nutzendendaten aber u. a. an Facebook & Google. Standort- und Verkehrsdaten werden anonym erfasst. Waze (aus dem Google-Konzern) und MapsMe emfehlen wir ebenso nicht, weil Nutzende getrackt werden. Auch die Outdoor-App Komoot nimmt Kontakt zu Google, Facebook und anderen Servern auf und überträgt Daten.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Das kleine Berliner Angebot lokjo konzentriert sich auf OSM-Basis auf lokale Händler und Unternehmen – nach eigenen Angaben ohne Cookies und Tracking.
Wenn Dir auffällt, dass ein neuer Bäcker in deiner Straße fehlt, kannst Du ihn bei OpenStreetMap selbst eintragen. So wirst Du vom Konsumenten zum Mitgestalter der Weltkarte. Richtig Spaß macht das auf Android-Geräten mit der App Street Complete, in der Du in Deiner Umgebung mit Karteninfos helfen und Abzeichen verdienen kannst (für die Ehre!).
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				<title>Microsoft zu LibreOffice &#38; Co.</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/office</link>
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				<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 16:17:00 +0100</pubDate>
									<category>Organisation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/office/c0052bbcd7-1772030750/office.jpg" alt="Microsoft zu LibreOffice &#38; Co."></figure><p>Wir kochen endlich unsere eigene Suppe, auch, wenn es um Textverarbeitung, Tabellen oder Präsentationen geht: Denn bei Microsoft sind wir in einem geschlossenen System gefangen, das oft nur mit Abonnement und Cloudzwang (Datenabfluss- und Missbrauchsgefahr!) zugänglich ist.
Wenn Du Deine Texte künftig ohne Cloud und Preisgabe persönlicher Daten schreiben möchtest, kannst Du zu freien Office-Paketen wechseln:
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 Prise Vertrauen in Open Source</strong>: für Transparenz und Kontrolle über die eigenen Inhalte.
</li><li><strong>Nach Geschmack</strong>: Deine Dokumente im neuen (.odt) oder alten Microsoft-Format (.docx, .xlsx oder .pptx, siehe unten).
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Die passende Basis wählen</strong><br>Entscheide Dich für eine der folgenden Alternativen:

LibreOffice: Die erste Wahl für Unabhängigkeit! Das Programm wird von der Open Source-Community gepflegt, ist uneingeschränkt kostenlos und läuft auf Windows, macOS und Linux.
Collabora Online & Collabora Office: Wenn Du Teamarbeit im Browser brauchst. Es nutzt den Kern von LibreOffice und kann auf eigenen Servern (z. B. mit Nextcloud) betrieben werden. Die gleiche Software kann auch auf dem Desktop und mobil genutzt werden.
SoftMaker Office: Die professionelle Lösung aus Deutschland (Nürnberg). Es bietet eine hervorragende Microsoft-artige Oberfläche und hohen Datenschutz – gegen geringe monatliche Bezahlung per Abo.
Keine Empfehlung geben wir derzeit für OnlyOffice – ein Paket aus quelloffenen Programmen, das sich stark am Stil von Microsoft orientiert und in vielen Nextcloud-Installationen integriert ist: Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gelten Sanktionen gegen das mit Russland verbundene Unternehmen (Hintergründe u. a. bei der TU Berlin).

</li><li><strong>Anrichten & Umgewöhnen</strong><br>
Installation: Lade Dein Paket von der Herstellerseite herunter und installiere es auf Deinem Rechner.
Dateien öffnen: Die Alternativen können Microsoft-Formate lesen und schreiben (siehe unten).

</li><li><strong>Abschmecken</strong><br>
Umgewöhnung: Plane etwas Zeit ein, weil sich Details und Arbeitsabläufe von Word oder Excel unterscheiden können.
Teamarbeit: Willst Du Dokumente gleichzeitig mit anderen bearbeiten, brauchst Du eine Browser-Lösung wie Collabora. Denn lokal installierte Programme unterstützen diese Collaboration meist nicht.

</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Plattformunabhängig</strong>: Ein offener Standard, der auf Windows, macOS und Linux gleichermaßen funktioniert.
</li><li><strong>Unabhängig</strong>: Im Gegensatz zu Microsoft-Formaten wird ODF nicht von einem Konzern, sondern von einer großen Gemeinschaft gepflegt. Das verspricht langfristig Lesbarkeit und Transparenz.
</li><li><strong>Verbreiteter Standard</strong>: Programme wie LibreOffice nutzen ODF als Standardformat. Auch SoftMaker Office und FreeOffice können Dokumente in diesem Format verarbeiten und speichern.
</li><li><strong>Zukunftssicher</strong>: Da der Code offen ist, bist Du nicht darauf angewiesen, dass eine bestimmte Firma in zehn Jahren noch existiert, um Deine alten Briefe oder Tabellen zu öffnen.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Während die vorgestellten Alternativen wie LibreOffice, SoftMaker oder OnlyOffice heute eine sehr hohe Kompatibilität zu Microsoft-Formaten (.docx, .xlsx, .pptx) aufweisen, ist das Speichern im OpenDocument-Format (.odt für Texte) der sicherste Weg, um „Format-Chaos“ dauerhaft zu vermeiden!
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			</item>
					<item>
				<title>PayPal zu Wero</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/wero</link>
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				<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:02:55 +0100</pubDate>
									<category>Shopping</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/wero/4bbd2a67a6-1772030750/wero2.jpg" alt="PayPal zu Wero"></figure><p>Wir rollen unser Sushi selbst – und bezahlen es auch selbst! Dieses Rezept zeigt Dir, wie Du Dich von US-Zahlungsriesen löst, die Deine Daten verkaufen und von Händlern hohe Gebühren verlangen. Damit hängen Handel und Zahlungsverkehr in Europa heute auch von US-Sanktionen oder Firmenentscheidungen aus Kalifornien ab.
Wenn Du auf ein sicheres, faires und rein europäisches System umsteigen möchtest, kannst Du dieses Rezept kochen - auch, wenn Wero heute noch die nötige Verbreitung fehlt. Aber nach und nach kommen neue Händler hinzu.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>1 bestehendes Girokonto:</strong>: Bei einer teilnehmenden Bank (derzeit Sparkasse, Volksbank, Postbank, GLS, ING-Diba. Weitere Banken folgen – welche, siehst Du hier).
</li><li><strong>1 kräftige Prise Kostenvorteil</strong>: Wero ist für Händler deutlich günstiger als PayPal, was langfristig faire Preise unterstützt.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Den "Carrier" aktivieren (Vorbereitung)</strong><br>Im Gegensatz zu PayPal musst Du für Wero keine neue App eines Drittanbieters herunterladen und dort Deine Daten hinterlegen. Wero ist direkt in die App Deiner vertrauten Bank integriert (wenn Deine Bank Wero anbietet).

Öffne Deine Banking-App.
Suche nach „Wero“ (oft im Bereich „Senden & Empfangen“ oder „Mobiles Bezahlen“).
Aktiviere den Dienst mit wenigen Klicks. Fertig!

</li><li><strong>Geld senden in Echtzeit (Anrichten)</strong><br>Wero nutzt SEPA Instant Credit Transfer. Das bedeutet: Dein Geld ist in unter zehn Sekunden beim Empfänger – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

Du brauchst nur die Handynummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers.
Das Geld fließt direkt von Konto zu Konto, ohne dass es auf einem Zwischenkonto, und schon gar nicht bei einem US-Konzern, „geparkt“ wird.

</li><li><strong>Online-Shopping & Handel (Abschmecken)</strong><br>
Online: Achte beim Check-out auf das Wero-Logo. Händler wie eventim sind bereits dabei. Lidl, Decathlon, Rossmann oder Otto sollen folgen. Ähnlich wie bei Kreditkarten oder PayPal kann Wero dann beim Shopping im Internet zum Bezahlen verwendet werden.
Stationär: Ab diesem Jahr wirst Du mit Wero auch direkt an immer mehr Ladenkassen bezahlen können.
Grenzenlos: Wero ist paneuropäisch. Durch die Integration von Systemen aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden entsteht ein echtes Netzwerk für ganz Europa.

</li><li><strong>Und wenn Wero nicht akzeptiert wird?</strong><br>Auch die Bezahlung per Bankeinzug (SEPA-Lastschrift) oder per Rechnung und anschließender Überweisung sind konzernfrei. Beim Zahlungsanbieter Klarna sieht die Verbraucherzentrale Vor- und Nachteile.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Guten Appetit! Der Zahlungsverkehr mit Wero ist DSGVO-konform, sicher und stärkt die europäische Wirtschaft. Also: Schau jetzt in Deine Banking-App und aktiviere Wero. Sende Deine nächste kleine Zahlung (z. B. für den gemeinsamen Kaffee) nicht per PayPal, sondern direkt via Wero!
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					<item>
				<title>Chrome zu Firefox</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/firefox</link>
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				<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:16:50 +0100</pubDate>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/firefox/80cb7200be-1772030749/soup.jpg" alt="Chrome zu Firefox"></figure><p>Die Internet-Browser Google Chrome, Microsoft Edge und Safari (Apple) dominieren das Internet. Sie basieren fast alle auf der gleichen Technik (Chromium) - Google beherrscht damit die Standards im Web. Firefox ist eine der letzten großen, unabhängigen Bastionen (Open Source, angeboten von der Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation), die sich für ein offenes Web einsetzt. Wenn Du zu Firefox wechseln möchtest, kannst Du loslegen:
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Ein Computer oder Smartphone</strong>: </li><li><strong>Der Download-Link</strong>: mozilla.org/firefox
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Lade Firefox herunter und starte die Installation</strong><br></li><li><strong>Der wichtigste Schritt (Import)</strong><br>Beim ersten Start (oder später unter „Einstellungen“ → „Importieren und Sichern“) fragt Dich Firefox, ob Du Daten aus einem anderen Browser übernehmen willst. Wähle „Chrome“ oder „Edge“.
</li><li><strong>Setze Häkchen bei Lesezeichen, Passwörter und Verlauf</strong><br></li><li><strong>Klicke auf „Importieren“</strong><br>Zack – alles ist da, wo es hingehört, nur in einem sicheren Zuhause.
</li><li><strong>Lege Firefox als „Standardbrowser“ fest</strong><br>(Systemeinstellungen)
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Werbeblocker</strong>: Installiere den uBlock Origin Werbeblocker als Add-on in Firefox. Chrome plant, solche effektiven Blocker technisch einzuschränken – Firefox garantiert Dir weiterhin volle Kontrolle über Werbung.
</li><li><strong>Alternativen</strong>: Infos über weitere Browser-Alternativen wie den Brave- oder Tor-Browser findest Du beispielsweise in diesem Blog. Autor Mike Kuketz sieht übrigens auch den Vivaldi-Browser eher kritisch.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Firefox verhindert standardmäßig „Fingerprinting“ (das Identifizieren deines Geräts durch Dritte). Mit der Nutzung von Firefox sorgst du dafür, dass das Internet nicht komplett in Googles Hand fällt. Du nutzt bereits Firefox? Sehr gut. Aber Mozilla integriert zunehmend Marketing-Features und Telemetrie. Für echte Unabhängigkeit kannst du zu LibreWolf wechseln, dem Firefox, der nicht nach Hause telefoniert. Und wer technisch tiefer einsteigen will, besorgt sich den Ungoogled Chromium-Browsermit dem Quellcode von Chrome, aber chirurgisch bereinigt von allen Google-Diensten, Trackern und „Phone-Home“-Funktionen. Wer noch tiefer einsteigen will, findet hier detaillierte Browser-Bewertungen.
Wichtig: Verwende nach Möglichkeit keinen der neuen KI-Browser, weil sie beim Datenschutz versagen! Browser, die KI „tief integriert“ haben (sei es Comet, Arc mit „Arc Max“ oder Edge mit Copilot), basieren auf einem Deal: Komfort gegen Daten.
Das Problem: Damit die KI deine Webseite zusammenfassen oder Fragen dazu beantworten kann, muss der Inhalt der Webseite (und dein Kontext) an die Server des KI-Anbieters (OpenAI, Anthropic, Microsoft) gesendet werden.
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				<title>Gmail zu unabh&#228;ngiger E-Mail</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/posteo-mailbox-org</link>
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				<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 12:09:00 +0100</pubDate>
									<category>Organisation</category>
									<category>Kommunikation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/posteo-mailbox-org/8cae912570-1772030749/bread.jpg" alt="Gmail zu unabh&#228;ngiger E-Mail"></figure><p>Kostenlos? Nur scheinbar: Für die Nutzung von Googles Gmail zahlst Du mit Deinen Daten. Denn Deine E-Mail-Adresse ist ein Teil Deiner digitalen Identität. Andere Anbieter bewahren dagegen die Entscheidungsfreiheit ihrer Nutzenden: Sie kosten einen kleinen monatlichen Beitrag (ca. 1 bis 3 Euro), sind aber werbefrei, sicher verschlüsselt und arbeiten unter strengem EU-Datenschutzrecht. Du bist dort Kunde und nicht das Produkt. Wenn Du Dich für sie entscheiden willst, kannst Du loslegen:
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Ein Euro pro Monat</strong>: </li><li><strong>Ein Account</strong>: Zum Beispiel bei Posteo.de (grün, sicher, anonym), Mailbox.org (sichere E-Mail aus Deutschland), Proton.me (aus der Schweiz, starke Verschlüsselung) oder Tuta (konsequent verschlüsselt, aus Hannover). Eine Liste mit weiteren vertrauenswürdigen Anbieter findest Du in diesem Blog (Mike Kuketz) oder bei Digitalcourage.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Erstelle ein Konto beim neuen Anbieter</strong><br></li><li><strong>Der Umzugsservice</strong><br>Fast alle guten Anbieter bieten einen „Umzugsservice“ an. Du gibst Deine Gmail-Daten ein, und der neue Anbieter zieht alle alten E-Mails und Ordner automatisch rüber.
</li><li><strong>Addressbuch</strong><br>Exportiere Deine Kontakte bei Google (google.com/contacts) als „vCard“ oder „CSV“. Importiere diese Datei im Webmail-Bereich Deines neuen Anbieters.
</li><li><strong>Automatische Antwort</strong><br>Richte eine automatische Antwort bei Gmail ein: „Ich ziehe um! Bitte schreibt mir ab sofort an [Neue Adresse]“.
</li><li><strong>Ein Programm für den Abruf Deiner E-Mails</strong><br>Für den Abruf Deiner E-Mails auf dem Computer oder Handy empfehlen wir Mozillas Open-Source-E-Mail-Programm Thunderbird. Damit kannst Du ganz unabhängig E-Mails sogar aus mehreren Konten abrufen, sortieren und beantworten.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Posteo.de und Mailbox.org nutzen 100% Ökostrom und setzen sich politisch für Datenschutz ein. Proton.me bietet eine kostenlose Basis-Version, falls das Budget knapp ist.
</p>]]>
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			</item>
					<item>
				<title>Amazon zum Buchladen</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/buchladen</link>
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				<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 09:13:15 +0100</pubDate>
									<category>Shopping</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/buchladen/dafb8985d1-1772030747/book.jpg" alt="Amazon zum Buchladen"></figure><p>Amazon zerstört den lokalen Handel und nutzt seine Marktmacht oft gegen Verlage und Mitarbeiter*innen. Dabei können lokale Buchhändler*innen fast jedes Buch bis zum nächsten Tag besorgen – also oft schneller als der „Prime“-Versand! Und Lesungen gibt es eh nur im Laden an der Ecke. Wenn Du also Deine Bücher künftig dort kaufen möchtest - los geht's:
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Der Titel eines Buches</strong>: </li><li><strong>Eine Buchhandlung oder Online-Plattform</strong>: Deine Buchhandlung kennst Du, oder? Wenn nicht: Bei der Suche hilft eine Plattform wie Buchkatalog.de oder genialokal.de. Beide zeigen aber nur einen Ausschnitt der unabhängigen Buchläden in Deutschland. Große deutsche Buch-Versandhändler bieten auch guten Service - die zwei größten sind Thalia und Hugendubel.
</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Suche starten</strong><br>Gehe auf Buchkatalog.de oder genialokal.de. Auch der Grosshändler Libri bietet eine Suche nach Deiner Lieblingsbuchhandlung.
</li><li><strong>Gib dein Buch und deine Postleitzahl ein</strong><br></li><li><strong>Vorrat checken</strong><br>Die Seiten zeigen dir, welche Buchhandlung in deiner Nähe das Buch vorrätig hat oder es bis morgen bestellen kann.
</li><li><strong>Bestelle es dort online („Click & Collect“ oder „Abholen“)</strong><br>oder lass es dir von der Buchhandlung zuschicken (viele liefern portofrei!).
</li><li><strong>Oder ganz revolutionär…</strong><br>Geh einfach hin! Die Beratung eines echten Menschen ist durch keinen Algorithmus zu ersetzen!
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Du stärkst deine lokale Wirtschaft und zahlst Steuern in deiner Gemeinde, statt Jeff Bezos‘ nächste Weltraumreise zu finanzieren. Deutsche Bücher haben in Deutschland eine Preisbindung – bei Amazon ist das Buch deswegen keinen Cent billiger als im Laden!
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			</item>
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				<title>Google zu anderen Suchmaschinen</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/google-zu-ecosia</link>
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				<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 09:13:55 +0100</pubDate>
									<category>Internet</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/google-zu-ecosia/6595121d61-1772030747/bowl.jpg" alt="Google zu anderen Suchmaschinen"></figure><p>Die Google-Suche liefert Ergebnisse, die nicht auf Dich zugeschnitten sind - sondern auf die Bedürfnisse von Googles Werbekunden. Dafür speichert Google, was Du wann suchst, was Du anklickst. Wenn Du Dich davon befreien willst, kannst Du Suchmaschinen wählen, die Dich und Deine Privatsphäre achten (oder sogar Bäume pflanzen). Sie haben Vor- und Nachteile, arbeiten aus unserer Sicht aber in jedem Fall gemeinwohlorienterter als die Marktbeherrscher.
Suchmaschinen-Vielfalt ist übrigens eine Voraussetzung für eine pluralistische Demokratie: Nur, wenn wir unabhängige Suchmaschinen stärken, können sie auch eine eigene Infrastruktur aufbauen.
</p><h3>Zutaten</h3><ul><li><strong>Dein Browser (egal ob am Handy oder PC)</strong>: </li><li><strong>Die Entscheidung für eine Alternative</strong>: zum Beispiel:

Ecosia.org: Europäische Suchmaschine, nutzt Ergebnisse von Google, Microsoft Bing und European Search Perspective (ESP, europäischer Suchindex zusammen mit Qwant). 100 Prozent der Gewinn gehen nach eigenen Angaben in den Umweltschutz, vor allem Baumpflanzprojekte. Kritisch sehen einige die hinzuklickbare, energieintensive KI-Suche.
Qwant, französische Suchmaschine mit Bing- und ESP-Ergebnissen, hat zusammen mit Ecosia einen französischen Suchindex erstellt. Qwant sagt von sich selbst, Datenschutz sei wichtig, und Nutzende würden nicht getrackt.
Startpage.com/de: Liefert dir Google-Ergebnisse, aber anonymisiert. Google erfährt also nicht, wer gesucht hat.
MetaGer.de: Eine deutsche Meta-Suchmaschine (Verein SUMA-EV), die Ergebnisse verschiedener Maschinen bündelt, mittlerweile aber kostenpflichtig ist. Datenschutz „Made in Germany“ und gemeinnützig
DuckDuckGo.com: Der Klassiker aus den USA. Vor allem Bing-Ergebnisse, der Anteil eigener Crawler wird nicht angegeben, Fokus auf Privatsphäre der Nutzenden. Kritisch sehen einige die hinzuklickbare, energieintensive KI-Suche.

</li></ul><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Öffne die Einstellungen deines Browsers</strong><br></li><li><strong>Suche den Menüpunkt „Suchmaschine“</strong><br>(oft unter „Suche“ oder „Datenschutz“)
</li><li><strong>Wähle deine neue Standard-Suchmaschine aus der Liste aus</strong><br>(z.B. MetaGer, Ecosia, Qwant, Startpage oder DuckDuckGo)
</li><li><strong>Falls sie nicht gelistet ist</strong><br>Gehe auf die Webseite der Suchmaschine – oft fragt sie direkt: „Zu Chrome/Firefox hinzufügen?“. Klicke auf „Ja“.
</li></ol><h3>Topping</h3><p>Verwende nach Möglichkeit keinen der neuen KI-Browser, weil sie in puncto Datenschutz versagen. Mehr dazu im Rezept „Chrome zu Firefox“.
</p>]]>
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			</item>
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				<title>WhatsApp zu Signal</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/whatsapp-zu-signal</link>
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				<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:43:00 +0100</pubDate>
									<category>Kommunikation</category>
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					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/whatsapp-zu-signal/f68471c8e8-1772030746/cake.jpg" alt="WhatsApp zu Signal"></figure><p>Signal bietet alles, was du von WhatsApp kennst – nur ohne kommerzielle Interessen und mit mehr Respekt vor Dir und Deinen Daten.
Sehr viele Menschen nutzen heute schon Signal. Die App ist ohne Werbung und gibt deine Daten nicht weiter. Gleichzeitig ist sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt und wird regelmäßig von unabhängigen Expert*innen geprüft. 
Aktuell steht Signal im Zentrum der Berichterstattung, weil sich offenbar staatliche Akteure Zugang zu Chats unter anderem von Bundespolitiker*innen verschafft haben. Diese Angriffe gab es auch auf anderen Messengern (wie WhatsApp). Nutzende wurden zur Preisgabe von Informationen verleitet („Phishing“), die den Angreifern Zugriff gewährten („Social Engineering“) - die technologische Sicherheit des Messenger-Dienstes Signal allgemein steht dagegen aus unserer Sicht nicht in Frage. Auch Alternativen zu Signal, die wir in unseren Toppings nennen, wären gleichermaßen anfällig für derartige Angriffe (Mike Kuketz hat eine gute Analyse zum Thema geschrieben).
Wenn Du Dich für Signal entscheiden willst, kannst Du loslegen:
</p><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Registriere dich mit deiner Telefonnummer</strong><br>Nur zur Identifikation, sie ist für andere später nicht sichtbar.
</li><li><strong>Schau, wer von deinen Kontakten schon alles auf Signal ist</strong><br>Das geht am einfachsten, indem Signal Zugriff auf dein Telefonkontakte (Adressbuch) erhält. Signal zeigt dir dann automatisch mit einem kleinen Schloss-Symbol an, wer schon da ist.
</li><li><strong>Fertig, du bist jetzt auf Signal!</strong><br></li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Sehr einfach Freund*innen einladen auch zu Signal zu kommen</strong>: Signal bereitet dir eine entsprechende Nachricht vor, wenn du deine Kontakte importiert hast.
</li><li><strong>Deine Gruppen zu Signal bringen</strong>: Erstelle in Signal eine neue Gruppe mit den Kontakten, aktiviere dort den „Gruppenlink“ und teile ihn in der alten WhatsApp-Gruppe – so können Mitglieder einfach beitreten.
</li><li><strong>„Verschwindenden Nachrichten“ für sensible Chats aktivieren</strong>: Sie löschen sich automatisch nach einem einstellbaren Zeitraum (5 Sekunden bis 4 Wochen). Das kann jederzeit pro Chat oder insgesamt angepasst werden.
</li><li><strong>WhatsApp löschen, wenn du bereit dazu bist</strong>: Zuerst das Konto deaktivieren oder ganz löschen, dann die App vom Gerät deinstallieren. Dadurch wird sichergestellt, dass dein Konto endgültig von den WhatsApp-Servern entfernt wird und keine Daten mehr synchronisiert werden.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Alternativen zu Signal gibt es natürlich auch, falls Dich das interessiert: Threema oder Element (Nachrichten im Matrix-System). Die Initiative Freie Messenger und andere empfehlen Messenger auf Basis des XMPP-Standards (und echte Connaisseure können sowohl Matrix als auch XMPP-Server selbst hosten). Per E-Mail-Technik verschickt der Delta-Messenger Kurznachrichten über Dein E-Mail-Postfach.
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			</item>
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				<title>X zu Mastodon</title>
				<link>https://di.day/de/wechselrezepte/mastodon</link>
				<guid isPermaLink="true">https://di.day/de/wechselrezepte/mastodon</guid>
				<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 09:16:45 +0100</pubDate>
									<category>Social Media</category>
								<description>
					<![CDATA[<figure><img src="https://di.day/media/pages/wechselrezepte/mastodon/d34957f41b-1772030745/cookies.jpg" alt="X zu Mastodon"></figure><p>Elon Musk hat X (ehemals Twitter) zu einer Plattform umgebaut, auf der (rechtsextreme) Hassrede und Desinformation Vorfahrt haben. Mastodon ist so etwas wie das Gegenteil – und besser! Ein Verbund aus vielen kleinen Netzwerken („dezentral“), meist werbefrei und in der Hand der Nutzer*innen. Es gibt keinen Algorithmus, der Dich wütend machen will – Du siehst, was Deine Freunde posten, chronologisch und entspannt. Wenn Du zu Mastodon wechseln möchtest, kannst Du loslegen:
</p><h3>Zubereitung</h3><ol><li><strong>Serverwahl</strong><br>Gehe auf joinmastodon.org oder fedi.garden. Suche dir ein Zuhause aus, das gut zu dir passt. (Keine Entscheidung für immer – Du kannst den Server später auch wechseln, nimmst aber Deine Follower und die, denen Du folgst, mit!).
</li><li><strong>Konto erstellen</strong><br>Registriere dich auf deinem gewählten Server.
</li><li><strong>App laden</strong><br>Lade die offizielle Mastodon-App oder (noch besser für Profis) Apps wie „Tusky“ (Android) oder „Ivory“ (iOS) herunter. Phanpy.social funktioniert sogar im Web und bietet einen transparenten Algorithmus zum Aufholen, wenn Du Deine Timeline mal aus den Augen gelassen hast.
</li><li><strong>Freunde finden</strong><br>Deine Timeline ist erst einmal leer – aber keine Sorge! Folge Accounts, die Du interessant findest:
Tools wie der Fedifinder helfen dir, deine alten Twitter-Kontakte auf Mastodon wiederzufinden. Auch bei Fediverse.info findest Du spannende Accounts. Thematisch sortiert kannst Du auch gleich mehreren Accounts mit eine Klick folgen: Starter-Packs.
</li><li><strong>Vorstellung</strong><br>Schreibe deinen ersten Post (Toot) mit dem Hashtag #Neuhier und erzähle kurz, wer du bist. Die Community freut sich über Dich.
</li></ol><h3>Nachtisch</h3><ul><li><strong>Kochanleitungen für jede Lebenslage</strong>: gibt’s im Netz – beispielsweise bei Sascha Pallenberg, im Video bei Digitalcourage oder auch als kleines Büchlein.
</li><li><strong>X-Account stilllegen</strong>: Hinterlasse auf deinem alten X-Profil einen angepinnten Tweet mit deinem neuen Mastodon-Link. Lösche die X-App von deinem Handy, um dem Sucht-Algorithmus zu entkommen.
</li><li><strong>Keine Algorithmen</strong>: Genieße die Ruhe. Keine gesponserten Posts, keine Krypto-Werbung – eine chronologische Timeline.
</li></ul><h3>Topping</h3><p>Mastodon ist Teil des „Fediverse“. Das heißt, du kannst von hier aus auch Leuten folgen, die gar nicht auf Mastodon sind, sondern z.B. auf Pixelfed Fotos (ein wenig wie Instagram) oder auf Peertube Videos (ein wenig wie Youtube) posten. Du sprengst die Mauern der „Walled Gardens“! Elena Rossini erklärt in diesem Video, wie das Fediverse funktioniert.
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