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Chrome zu Firefox

10 min Einfach
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Eine leckere, rötliche Kürbissupe mit einem Sahnetopping, dessen Form an das Firefox-Logo erinnert Illustration von Florian Biege

Die Internet-Browser Google Chrome, Microsoft Edge und Safari (Apple) dominieren das Internet. Sie basieren fast alle auf der gleichen Technik (Chromium) - Google beherrscht damit die Standards im Web. Firefox ist eine der letzten großen, unabhängigen Bastionen (Open Source, angeboten von der Non-Profit-Organisation Mozilla Foundation), die sich für ein offenes Web einsetzt. Wenn Du zu Firefox wechseln möchtest, kannst Du loslegen:

Alternative Zubereitungsarten

Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.

Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:

Zutaten

Ein Computer oder Smartphone

Der Download-Link

Zubereitung

1 Lade Firefox herunter und starte die Installation

2 Der wichtigste Schritt (Import)

Beim ersten Start (oder später unter „Einstellungen“ → „Importieren und Sichern“) fragt Dich Firefox, ob Du Daten aus einem anderen Browser übernehmen willst. Wähle „Chrome“ oder „Edge“.

3 Setze Häkchen bei Lesezeichen, Passwörter und Verlauf

4 Klicke auf „Importieren“

Zack – alles ist da, wo es hingehört, nur in einem sicheren Zuhause.

5 Lege Firefox als „Standardbrowser“ fest

(Systemeinstellungen)

Nachtisch

1 Werbeblocker

Installiere den uBlock Origin Werbeblocker als Add-on in Firefox. Chrome plant, solche effektiven Blocker technisch einzuschränken – Firefox garantiert Dir weiterhin volle Kontrolle über Werbung.

2 Alternativen

Infos über weitere Browser-Alternativen wie den Brave- oder Tor-Browser findest Du beispielsweise in diesem Blog. Autor Mike Kuketz sieht übrigens auch den Vivaldi-Browser eher kritisch.

Guten Appetit! Du hast einen riesigen Schritt zu mehr digitaler Unabhängikeit gemacht.

And once you #DIDitteile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!

Topping

Firefox verhindert standardmäßig „Fingerprinting“ (das Identifizieren deines Geräts durch Dritte). Mit der Nutzung von Firefox sorgst du dafür, dass das Internet nicht komplett in Googles Hand fällt. Du nutzt bereits Firefox? Sehr gut. Aber Mozilla integriert zunehmend Marketing-Features und Telemetrie. Für echte Unabhängigkeit kannst du zu LibreWolf wechseln, dem Firefox, der nicht nach Hause telefoniert. Und wer technisch tiefer einsteigen will, besorgt sich den Ungoogled Chromium-Browser mit dem Quellcode von Chrome, aber chirurgisch bereinigt von allen Google-Diensten, Trackern und „Phone-Home“-Funktionen. Wer noch tiefer einsteigen will, findet hier detaillierte Browser-Bewertungen.

Wichtig: Verwende nach Möglichkeit keinen der neuen KI-Browser, weil sie beim Datenschutz versagen! Browser, die KI „tief integriert“ haben (sei es Comet, Arc mit „Arc Max“ oder Edge mit Copilot), basieren auf einem Deal: Komfort gegen Daten.

Das Problem: Damit die KI deine Webseite zusammenfassen oder Fragen dazu beantworten kann, muss der Inhalt der Webseite (und dein Kontext) an die Server des KI-Anbieters (OpenAI, Anthropic, Microsoft) gesendet werden.

Wechselrezept zum Teilen

Du kannst die Bilder als ZIP-Dateien herunterladen, um Deine Reise zu dokumentieren und zu teilen. Lade das Rezept herunter:

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