Big-Tech-Karten zu Open Street Map
Illustration von Florian Biege
Windows sammelt fleißig Nutzendendaten: welche Apps wann genutzt werden, teilweise sogar Details aus Dokumenten. Ohne Windows-Konto lassen sie sich nicht nutzen – und wer einmal gefangen ist im Big-Tech-Öko-System, kommt schwer wieder heraus.
Dieses Rezept ist perfekt für alle, die Microsoft aus ihrer Küche verbannen wollen, aber noch die Sorge haben, dass Ihnen etwas fehlen könnte. Das Geheimnis: Wir bereiten das schicke Open-Source-System Linux so zu, dass Du es erst probieren kannst, bevor Du Windows ganz verbannst.
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:
Mindestens 8 GB.
Wir empfehlen die Geschmacksrichtung „Cinnamon“ (Zimt), weil sie Windows-Nutzer*innen besonders vertraut vorkommt.
Das Programm „BalenaEtcher“ (auch „Rufus“ funktioniert), um den Stick vorzubereiten („bootfähig zu machen“).
Oder Du nutzt erst einmal einen älteren PC, der sich über das neue Linux Mint freut, weil er laut Microsoft angeblich zu „schwach“ für Windows 11 ist.
Es kann nichts passieren, weil wir im Ausprobier-Modus arbeiten. Zu einem Backup Deiner Daten raten wir dennoch – kann nie schaden!
Statt Linux gleich fest zu installieren, erstellen wir ein „Live-System“ zum Ausprobieren. Das ist wie eine Kostprobe im Supermarkt: Du siehst und nutzt alles, aber an Deinem Computer wird nichts dauerhaft verändert.
Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, vielleicht etwas komplizierter, aber ganz ohne Risiko:
Nutze die Zeit im „Live-Modus“ für ein „Probe-Kochen“:
Dann kannst Dich für den kompletten Abschied von Windows oder MacOS entscheiden, wenn Du Dich im Live-System absolut sicher fühlst und alles getestet hast.
Durch den USB-Stick-Fokus kannst du Linux für einige Tage oder Wochen testen, ohne gleich Windows zu löschen.
Du entscheidest, welche Daten geteilt werden. Keine nervigen Pop-ups für Werbetracking oder Kontenzwänge.
Linux Mint läuft oft auch auf Hardware, die für Windows 11 vermeintlich „zu alt“ ist, und rettet so deinen treuen Laptop oder Desktop vor der Elektroschrott-Presse.
And once you #DIDit – teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Für Vorsichtige: Du kannst Linux Mint auch erst im Browser testen. Oder Dir ein Gerät kaufen, auf dem Linux schon vorinstalliert ist: eine gute Händler-Übersicht.
Für Mutige: Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Linux-Varianaten – beispielsweise speziell für Gaming oder andere Zwecke. Beim Distro-Chooser kannst Du herausfinden, welche besonders gut zu Dir passt.
Für alle: Hol dir ein paar Freunde zur „Linux-Verkostung“ an den Küchentisch – und wenn du beim Nachwürzen Hilfe brauchst: Komm einfach zu einem der Linuxwechsel‑Treffem unter termine.di.day mit sehr freundlichen „Küchenhelfern“.
Für Apple-Nutzende: Bei macOS-Geräten kann der Umstieg einfach sein, es kann – abhängig vom Gerät – aber auch etwas komplizierter werden. Die Einzelheiten sparen wir uns für ein weiteres Rezept auf.