Windows zu Linux Mint
Illustration von Florian Biege
Die Google-Suche liefert Ergebnisse, die nicht auf Dich zugeschnitten sind - sondern auf die Bedürfnisse von Googles Werbekunden. Dafür speichert Google, was Du wann suchst, was Du anklickst. Wenn Du Dich davon befreien willst, kannst Du Suchmaschinen wählen, die Dich und Deine Privatsphäre achten (oder sogar Bäume pflanzen). Sie haben Vor- und Nachteile, arbeiten aus unserer Sicht aber in jedem Fall gemeinwohlorienterter als die Marktbeherrscher.
Suchmaschinen-Vielfalt ist übrigens eine Voraussetzung für eine pluralistische Demokratie: Nur, wenn wir sie stärken, können sie auch eine eigene Infrastruktur aufbauen.
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:
zum Beispiel:
(oft unter „Suche“ oder „Datenschutz“)
(z.B. MetaGer, Ecosia, Qwant, Startpage oder DuckDuckGo)
Gehe auf die Webseite der Suchmaschine – oft fragt sie direkt: „Zu Chrome/Firefox hinzufügen?“. Klicke auf „Ja“.
Installiere die App deiner neuen Suchmaschine auf dem Smartphone und platziere sie dort, wo vorher der Google-Balken war.
Und bevor Du einen KI-Suche anklickst, frage Dich doch: Ist es für diese Frage wirklich angemessen, mehr als zehnmal soviel Energie zu verbrauchen wie bei einer herkömmlichen Internet-Suche?
And once you #DIDit – teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Verwende nach Möglichkeit keinen der neuen KI-Browser, weil sie in puncto Datenschutz versagen. Mehr dazu im Rezept „Chrome zu Firefox“.
Du kannst die Bilder als ZIP-Dateien herunterladen, um Deine Reise zu dokumentieren und zu teilen. Lade das Rezept herunter: