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Google zu anderen Suchmaschinen

2 min Sehr einfach
Zum Rezept
Leckere Bowl mit Tofu und Brokkoli-Wald Topping Illustration von Florian Biege

Die Google-Suche liefert Ergebnisse, die nicht auf Dich zugeschnitten sind - sondern auf die Bedürfnisse von Googles Werbekunden. Dafür speichert Google, was Du wann suchst, was Du anklickst. Wenn Du Dich davon befreien willst, kannst Du Suchmaschinen wählen, die Dich und Deine Privatsphäre achten (oder sogar Bäume pflanzen). Sie haben Vor- und Nachteile, arbeiten aus unserer Sicht aber in jedem Fall gemeinwohlorienterter als die Marktbeherrscher.

Suchmaschinen-Vielfalt ist übrigens eine Voraussetzung für eine pluralistische Demokratie: Nur, wenn wir sie stärken, können sie auch  eine eigene Infrastruktur aufbauen.

Alternative Zubereitungsarten

Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.

Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:

Zutaten

Dein Browser (egal ob am Handy oder PC)

Die Entscheidung für eine Alternative

zum Beispiel:

  • Ecosia.org: Europäische Suchmaschine, nutzt Ergebnisse von Google, Microsoft Bing und European Search Perspective (ESP, europäischer Suchindex zusammen mit Qwant). 100 Prozent der Gewinn gehen nach eigenen Angaben in den Umweltschutz, vor allem Baumpflanzprojekte. Kritisch sehen einige die hinzuklickbare, energieintensive KI-Suche.
  • Qwant, französische Suchmaschine mit Bing- und ESP-Ergebnissen, hat zusammen mit Ecosia einen französischen Suchindex erstellt. Qwant sagt von sich selbst, Datenschutz sei wichtig, und Nutzende würden nicht getrackt.
  • Startpage.com/de: Liefert dir Google-Ergebnisse, aber anonymisiert. Google erfährt also nicht, wer gesucht hat.
  • MetaGer.de: Eine deutsche Meta-Suchmaschine (Verein SUMA-EV), die Ergebnisse verschiedener Maschinen bündelt, mittlerweile aber kostenpflichtig ist. Datenschutz „Made in Germany“ und gemeinnützig
  • DuckDuckGo.com: Der Klassiker aus den USA. Vor allem Bing-Ergebnisse, der Anteil eigener Crawler wird nicht angegeben, Fokus auf Privatsphäre der Nutzenden. Kritisch sehen einige die hinzuklickbare, energieintensive KI-Suche.

Zubereitung

1 Öffne die Einstellungen deines Browsers

2 Suche den Menüpunkt „Suchmaschine“

(oft unter „Suche“ oder „Datenschutz“)

3 Wähle deine neue Standard-Suchmaschine aus der Liste aus

(z.B. MetaGer, Ecosia, Qwant, Startpage oder DuckDuckGo)

4 Falls sie nicht gelistet ist

Gehe auf die Webseite der Suchmaschine – oft fragt sie direkt: „Zu Chrome/Firefox hinzufügen?“. Klicke auf „Ja“.

Nachtisch

Installiere die App deiner neuen Suchmaschine auf dem Smartphone und platziere sie dort, wo vorher der Google-Balken war.

Und bevor Du einen KI-Suche anklickst, frage Dich doch: Ist es für diese Frage wirklich angemessen, mehr als zehnmal soviel Energie zu verbrauchen wie bei einer  herkömmlichen Internet-Suche?

Guten Appetit! Du hast einen riesigen Schritt zu mehr digitaler Unabhängikeit gemacht.

And once you #DIDitteile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!

Topping

Verwende nach Möglichkeit keinen der neuen KI-Browser, weil sie in puncto Datenschutz versagen. Mehr dazu im Rezept „Chrome zu Firefox“.

Wechselrezept zum Teilen

Du kannst die Bilder als ZIP-Dateien herunterladen, um Deine Reise zu dokumentieren und zu teilen. Lade das Rezept herunter:

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