Windows zu Linux Mint
Illustration von Florian Biege
Wir kochen endlich unsere eigene Suppe, auch, wenn es um Textverarbeitung, Tabellen oder Präsentationen geht: Denn bei Microsoft sind wir in einem geschlossenen System gefangen, das oft nur mit Abonnement und Cloudzwang (Datenabfluss- und Missbrauchsgefahr!) zugänglich ist.
Wenn Du Deine Texte künftig ohne Cloud und Preisgabe persönlicher Daten schreiben möchtest, kannst Du zu freien Office-Paketen wechseln:
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:
für Transparenz und Kontrolle über die eigenen Inhalte.
Deine Dokumente im neuen (.odt) oder alten Microsoft-Format (.docx, .xlsx oder .pptx, siehe unten).
Entscheide Dich für eine der folgenden Alternativen:
Wenn Du Dich von proprietären Systemen lösen möchtest, ist die Wahl des richtigen Dateiformats genauso wichtig wie die Wahl der Software. Das ideale Format für diesen Zweck ist das OpenDocument-Format (ODF). Hier sind die Gründe, warum ODF die beste Wahl für Deine digitale Souveränität ist:
Ein offener Standard, der auf Windows, macOS und Linux gleichermaßen funktioniert.
Im Gegensatz zu Microsoft-Formaten wird ODF nicht von einem Konzern, sondern von einer großen Gemeinschaft gepflegt. Das verspricht langfristig Lesbarkeit und Transparenz.
Programme wie LibreOffice nutzen ODF als Standardformat. Auch SoftMaker Office und FreeOffice können Dokumente in diesem Format verarbeiten und speichern.
Da der Code offen ist, bist Du nicht darauf angewiesen, dass eine bestimmte Firma in zehn Jahren noch existiert, um Deine alten Briefe oder Tabellen zu öffnen.
And once you #DIDit – teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Während die vorgestellten Alternativen wie LibreOffice, SoftMaker oder OnlyOffice heute eine sehr hohe Kompatibilität zu Microsoft-Formaten (.docx, .xlsx, .pptx) aufweisen, ist das Speichern im OpenDocument-Format (.odt für Texte) der sicherste Weg, um „Format-Chaos“ dauerhaft zu vermeiden!