Kalender und Kontakte befreien
Illustration von Florian Biege
Wenn Du Kalender, Kontakte, Daten, Chats und mehr an einem Ort haben möchtest, gibt es mehrere Varianten: Du kannst bei Anbietern wie mailbox.org, Ionos oder Proton vollständige Arbeitsplatzwerkzeuge anmieten.
Oder Du richtest Deine eigene Wolke ein – vielleicht auch für die ganze Familie oder Dein kleines Unternehmen. Mit einer Nextcloud wird das möglich, der neue Anbieter OpenCloud entwickelt etwas ähnliches. Beim Unternehmen Nextcloud kannst Du eine eigene Wolke für Deine Firma übrigens ausprobieren.
Die Open-Source-Alternative zu iCloud, Google Drive und Teams ist mit europäischem Recht (DSGVO) konform. Und die Einrichtung ist einfacher, als Du denkst. Hier erfährst Du, wie das geht und wie Du mit der in Deutschland entwickelten Nextcloud Deine digitale Unabhängigkeit selbst in die Hand nimmst.
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:
als Heimat für Deine Wolke
weil Selbsthosting immer ein kleines Abenteuer ist
für die Einrichtung und Nutzung
Deine Nextcloud kannst Du vorkonfiguriert und sofort nutzbar anmieten. Die meisten Anbieter kümmern sich um Updates und regelmäßige Backups Deiner Daten – Du bist nicht in erster Linie Administrator, sondern vor allem Nutzender.
Einige Anbieter dafür:
Wähle einen Anbieter und buche ein Nextcloud-Paket. Folge dem Einrichtungsassistenten, melde Dich an und lege einen Admin-Account fest. Starte direkt mit dem Hochladen deiner Daten. Fertig! Du hast jetzt eine voll funktionsfähige, DSGVO-konforme Cloud – ohne Server-Administration.
Jetzt geht’s ans Eingemachte:
And once you #DIDit – teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Wer tiefer einsteigen will, kann seine Nextcloud selbst betreiben: Die Open-Source-Software kann auf jedem Server im Web oder zu Hause installiert werden. Manche Anbieter (wie Hetzner Cloud, Webgo oder All-inkl) erlauben eine Installation mit einem Click („1-Click-Install“), bei anderen sind tiefere Kenntnisse erforderlich. Mike Kuketz hat in seinem Blog ein Nextcloud-Tutorial veröffentlicht.
Neben der Nextcloud kannst Du Deine Daten auch zu Hause auf einer eigenen „NAS“ (Network Attached Storage) speichern, einem Laufwerk, das im Netzwerk von mehreren Computern genutzt werden kann. Einige Anbieter dafür sind Synology, Ugreen oder auch FRITZ mit der Fritz!NAS.