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Meta hat Instagram zu einer Plattform gemacht, auf der Tracking, Werbe-Overload und ein Algorithmus, der Dich möglichst lange scrollen lässt, Vorfahrt haben – und dabei ganz nebenbei Dein Profil auswertet. Pixelfed ist so etwas wie die gesunde Instagram-Diät, wenn nicht sogar besser! Eine dezentrale Foto-Community ohne Werbung, ohne Tracker und mit einer chronologischen Timeline. Du siehst, was deine Freund:innen posten – entspannt und in Ruhe. Wenn Du von Instagram zu Pixelfed wechseln möchtest, kannst Du loslegen:
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf DI.DAY um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Auf folgender Seite findest Du eine Übersicht über die Alternativen:
Der Wechsel geht leichter am Computer als am Handy
Pixelfed ist nicht eine einzelne Webseite, sondern ein Verbund aus vielen kleinen Netzwerken (Instanzen oder Servern) – genau wie Mastodon. Es ist wie bei E-Mails: Egal ob Du bei Posteo.de oder Mailbox.org bist, Du kannst jedem schreiben und von jedem Nachrichten empfangen. Pixelfed spricht dieselbe technische Sprache (ActivityPub) wie Mastodon, PeerTube und viele weitere Dienste, gemeinsam bilden sie das „Fediverse“.
Gehe auf pixelfed.org oder schau Dir Server-Übersichten an. Suche Dir ein Zuhause aus, das gut zu Dir passt, denn die Instanz bestimmt Sprache, Regeln und Speicherplatz. Keine Angst: Es ist keine Entscheidung für immer. Du kannst den Server später wechseln und nimmst Deine Follower:innen mit!
Große, gut laufende Instanzen mit großer Community sind zum Beispiel:
Die von Pixelfed-Gründer Daniel Supernault selbst betriebene „Original“-Instanz (mit Abstand die größte)
Die größte deutschsprachige Instanz
Internationale Instanzen, die auch den Instagram-Import zuverlässig erlauben
Beliebt bei Künstler:innen (manchmal mit Warteliste)
Registriere Dich auf Deinem gewählten Server – mit Benutzername, E-Mail und Passwort. Lade danach ein Profilbild hoch und schreibe eine Kurzvorstellung in Deine Bio. Tipp: Nutze denselben Namen wie auf Instagram, damit Dich Deine Community wiederfindet.
Bevor Du in Deiner alten Küche das Licht ausknipst, packst Du Deine Sachen: Deine Fotos!
Hinweis: Nicht jede Instanz hat den Instagram-Import aktiviert! Manche Betreibende haben ihn wegen großer Nachfrage zeitweise abgeschaltet (z. B. auf pixelfed.social zeitweise der Fall). Wenn Du die Fehlermeldung „Diese Funktion wurde von den Administratoren deaktiviert“ erhältst, lege Dein Konto einfach auf einer Instanz an, die den Import erlaubt.
Lade die offizielle Pixelfed-App für Android (z. B. im Play Store oder via F-Droid) oder iOS herunter, die es seit 2025 als native Apps gibt. Alternativ funktioniert Pixelfed im Handy-Browser oder als Web-App gut.
Deine Timeline ist erst einmal leer – aber keine Sorge! Folge Accounts, die Du interessant findest: schau in den lokalen Feed Deiner Instanz, den globalen Feed und die Entdecken-Seite. Folge Hashtags wie #Neuhier, #Pixelfed oder Deinen Lieblingsthemen. Dann siehst Du auch Fotos von Menschen auf ganz anderen Servern. Und: Suche gezielt nach Deinen Instagram-Bekanntschaften – viele sind schon hier.
Poste Dein erstes Foto mit dem Hashtag #Neuhier und erzähle kurz, wer Du bist und dass Du von Instagram gekommen bist. Die Community freut sich über Dich!
Hinterlasse auf Deinem alten Instagram-Profil einen abschließenden Post oder eine Story mit Deinem neuen Pixelfed-Link (z. B. in der Bio). Lösche danach die Instagram-App von Deinem Handy, um dem Sucht-Algorithmus zu entkommen. Du behältst den Export Deines Datenpakets als Backup und das Konto kannst Du später immer noch löschen. Genieße die Ruhe: keine gesponserten Posts, keine Tracking-Pixel, keine „Empfohlen für dich“-Endlosschleife, sondern eine chronologische Timeline.
And once you #DIDit – teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Pixelfed ist Teil des „Fediverse“ und spricht über das offene ActivityPub-Protokoll mit allen anderen Servern im Fediverse. Das hat einen riesigen Vorteil: Millionen Mastodon-Nutzer:innen können Dein Pixelfed-Profil finden, Dir folgen und Deine Fotos in ihrer Timeline sehen, auch ganz ohne eigenes Pixelfed-Konto. Und umgekehrt kannst Du Mastodon-Accounts direkt von Pixelfed aus folgen. Du erreichst also mit jedem Foto nicht nur die Pixelfed-Community, sondern das gesamte föderierte Netzwerk – und sprengst damit die Mauern der „Walled Gardens“ von Instagram.
Ein Pixelfed-Konto ist mehr als ein Instagram-Ersatz: Es ist Dein Foto-Knoten im offenen Social Web.
Wenn Du auf mehreren Netzwerken unterwegs bist und dasselbe Foto mehrfach postest („Crossposting“), können Dir Social-Media-Tools wie Mixpost oder Socialhub helfen.
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